Keine Zahlung der Vollkasko bei nachträglichem Tuning des PKWs
am 16.03.2007 von http://blog.juracity.de
So entschied das Oberlandesgericht Koblenz durch Urteil - Aktenzeichen 10 U 56/06 - und wies die Klage des Autotuners gegen die beklagte Vollkaskoversicherung auf Zahlung des Unfallschadens ab. Der Kläger hatte, nachdem er den Vollkaskoversicherungsvertrag mit der beklagten Versicherung abgeschlossen hatte, sein Auto getunt. Im Rahmes dessen legte er das Fahrwerk tiefer, verbreiterte die Spur und zog breitere Reifen auf. Nach einem späteren Verkehrsunfall wollte der Kläger von der Vollkaskoversicherung den durch den Verkehrsunfall entstandenen Schaden ersetzt verlangen. Diese lehnte eine Regulierung des Schadens ab und berief sich auf Leistungsfreiheit, da der Kläger die Veränderung an dem PKW, die aus Sicht der Versicherung eine Gefahrerhöhung darstellen, nicht mitgeteilt hat.
Auch die entscheidenden Richter des Oberlandesgerichts Koblenz entschieden, dass der Kaskoversicherer von der Leistungspflicht befreit ist, wenn der Versicherungsnehmer entsprechende Änderungen nicht mitteilt und ein Unfall geschieht, bei welchem nach den …
Trinken nach Verkehrsunfall führt zum Verlust des Versicherungsschutzes
JuracityBlog / So entschied das Brandenburgische Oberlandesgericht mit Urteil vom 16.11.2006 - Aktenzeichen 12 U 72/06 - und wies die Klage des klagenden Versicherungsnehmers gegen seine Vollkaskoversicherung auf Ersatz des Unfallschadens ab. Der Kläger verurs…
Keine Leistungen der privaten Unfallversicherung bei 1,63 Promille
JuracityBlog / Das Oberlandesgericht Köln entschied in einem jetzt bekannt gewordenen Beschluss (Aktenzeichen 5 W 117/06), dass bei einer Akloholisierung von 1,63 Promille kein Versicherungsschutz der privaten Unfallversicherung bestehe. Der Versicherungsnehme…
Unterlassene Überprüfung des Reifenprofils führt nicht zur Leistungsfreiheit des Versicherers nach Unfall
JuracityBlog / Das Oberlandesgericht Köln entschied mit Urteil vom 25.04.2006 - Aktenzeichen 9 U 175/05 -, dass das bloße Unterlassen der regelmäßigen Kontrolle der Tiefe der Reifenprofile kein grobes Verschulden darstelle und daher nicht zur Le…
Falsche Angaben zum Zigarettenkonsum führen zur Leistungsfreiheit der Lebensversicherung
JuracityBlog / Das entschied das Landgericht Coburg mit Urteil vom 18.10.2006 - Aktenzeichen 11 O 220/06 - und wies die Klage des Sohnes seiner verstorbenen Mutter gegen den Lebensversicherer auf Auszahlung der Versicherungssumme in Höhe von 26.000 € ab. Die…
OLG Koblenz: Keine Vollkasko bei aufgemotztem Auto
JuracityBlog / Das OLG Koblenz hatte sich mit der Frage zu befassen, ob getunte Autos Vollkaskoversicherungsschutz genießen. Der dortige Kläger hatte sein Auto erheblich aufgemotzt. Er hatte die Reifen, die Achsen und den Motor entsprechend getunt. Der S…
Unfallersatztarif meistens zu teuer
JuracityBlog / Der BGH entschied durch Urteil vom 14.02.2006 - VI ZR 126/05 -, dass es bei der Ersatzfähigkeit der Mietwagenkosten bei Zugrundelegung des Unfallersatzwagentarifs nicht auf die betriebswirtschaftliche Kalkulation des Autovermieters ankomme, sond…
