Keine halben Sachen möglich – Fahrverbot von nur 1/2 Monat geht nicht

so heißt es in der Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 27.12.2010.

Dieses hatte über eine Rechtsbeschwerde der Staatsanwaltschaft in einem Bußgeldverfahren zu entscheiden, bei welchem das Amtsgericht einen Betroffenen wegen fahrlässiger Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um 45 km außerhalb geschlossener Ortschaften zu einer Geldbuße von 300 € und einem Fahrverbot von einem halben Monat verurteilt hatte.

Die Argumentation des OLG: Das gesetzliche Mindestmaß von 1 Monat Fahrverbot darf nicht unterschritten werden.

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Themen: Bußgeld , Führerschein , Rbs , Geblitzt , Motorradrecht , Geschwindigkeitsmessung , Radarfalle , Fahrverbot , Bußgeldverfahren , Bußgeldbescheid
Rechtsgebiet: Verkehrsrecht

Erschienen 18. Januar 2011 auf http://www.lawbike.de.

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