Keine Gerechtigkeit für Stasi-Opfer

Warum ist es in Deutschland erlaubt, vor einer Stasiopfer-Gedenkstätte die Opfer zu verhöhnen, während dies vor einem KZ verboten ist? Warum darf man ungestraft mit den Symbolen der SED-Diktatur auf der Straße spazieren, während der Hitler-Gruß eine Straftat ist? Weshalb darf man den Massenmord im Gulag oder die Foltermethoden in Stasi-Gefängnissen bestreiten, während die Leugnung des Holocaust verboten ist? Daß die beiden Diktaturen in Deutschland derart mit zweierlei Maß gemessen werden, verbittert nicht nur die Opfer der Stasi. Sie bestärkt vor allem die Täter in ihrem gewissenlosen Selbstbewußtsein. Hubertus Knabe spricht in der WamS über die…

» Vollständiger Artikel
  • Infos zum Artikel
  • 8 Kommentare
  • Ähnliches
  • Links

Themen: Berlin , Absolut , Holocaust , Stasi Foltermethoden

Erschienen 28. März 2006 auf http://obiterdictum.wordpress.com/.

Sie haben eine Meinung zum Thema? Artikels kommentieren
Artikel kommentieren

Kommentare zu "Keine Gerechtigkeit für Stasi-Opfer":

12. Juli 2007 von Horst Anstatt — Linkspartei

Ein Marionettengericht, wo der SED - Genosse Rechtsanwalt, dem SED - Genossen Richter, hofiert und dem SED - Genossen Staatsanwalt, zu Diensten steht.
Als die SED - Genossin Vorsitzende im Namen des Volkes - das Urteil vorlest.

Kaum jemand weiss, das in der DDr noch bis 1981 Menschen hingerichtet wurden.

Die Hinrichtungen im SED - Staat fanden auch noch statt, als die PDS - Groessen Bisky, Gysi und Luft SED - Genossen waren.

Man sollte sie bei jedem oeffentlichen Auftreten fragen, wie sie diesen Opfern von Gewalt und Willkuerherrschaft gedenken.
2. Dezember 2008 von Dieter — Es ist unbeschreiblich,welche Figuren heute zur einhaltung der Menschenrechte aufrufen.
Als ich in die FDJ kam,wurde ein Film gezeigt,wo eine uniformierte Frau mit Stiefeln einem am Boden liegenden Mann ins Gesicht trat.
Unsere Familie hatte regelmäßig Stasibesuch.
Das war ein Teil der Erziehung von Kindern.
Selbstverständlich wird das unter den
Teppich gekehrt.
Aber es ist nicht aus der Welt.
20. Oktober 2009 von Peter Freese — Bin im Internet auf etliche die stasi-zeit in ostdeutschland rechtfertigende Seiten eines ganzen Netzwerkes sogenannter "ddr-foren" gestoßen. Besonders in "mfs-insider" werden die Opfer des Stasi-Terrros noch nachträglich verhöhnt. Die historische Erinnerung an die innerdeutsche Grenze "wahren" will ein "forum-ddr-grenze", betrieben von einem Westdeutschen. Aber auch dort haben inzwischen EX-Stasioffiziere das Sagen, vor allem tauchen sie bei kritischen Themen wie friedliche Revolution 1989 in der DDR, Sturz der SED, die Verbrechen der Stasi, Mordinstrument Selbstschussanlage SM 70 oder Schießbefehl für DDR-Grenzer auf und versuchen diese Diskussionen mit vorgefertigten Argumenten aus der MFS-Insider-Küche abzuwürgen und dann alles am DDR-System kritisierte in Frage zu stellen. Ganz unliebsame Kritiker werden auf ihr Betreiben ausgeschlossen. Sie aber haben freie Bahn gegen Forumsregeln zu verstoßen und sogar Altkanzler Kohl mit Mielke auf eine Stufe zu stellen und als Verbrecher zu beleidigen. Als Hobby betreibe ich eine Homepage, in der ich mich mit diesem Grenz-Forunm auseiandersetze. Wer vorbeischauen möchte und wenn ich die Webseite hier nennen darf: http://www.pittisfotogalerie.de
In bescheidenem Maße versuche ich da als Rentner und ehemaliger politischer DDR-Häftling (Hetze und Flucht) etwas gegen solche schlimmen Erscheinungen zu tun. Gruß Peter Freese
6. November 2009 von exicose — Ja das böse Forum DDR Grenze gelle Peter

www.forum-ddr-grenze.de
24. November 2009 von Torsten Woehler — Ach Peter Freese, versuch mal Deinen persönlichen Kleinkrieg mit einem sehr toleranten Internetforum auf Deine eigene Inquisitionsseite zu beschränken.
Nur weil Du dort wegen primitivster Scheingefechte, die Du mittel verbotener Mehrfachanmeldungen mit Dir selbst geführt hast und persönlichen Beleidigungen gesperrt wurdest, ist das Forum noch lange kein Hort des Bösen.
27. März 2010 von Peter Freese — Zu dem Kommentar eines "Torsten Woehler" über mich. Dieser Mensch tritt hier unter falscher Identität auf. Seine hier angegebene eMail-Adresse existiert nicht, wie ich in allen Varianten überprüft und herausgefunden habe. Vielleicht ist es ja ein ehemaliger MfS-Angehöriger? Machen Sie sich bitte selber Ihren Reim. Mit freundlichem Gruß Peter Freese www.pittisfotogalerie.de
22. Oktober 2010 von Torsten Woehler — Mensch Peter Freese, Du scheinst ja Deinen Kreuzzug immer noch fortzuführen, obwohl Deine kleine Internetzeitung wegen allgemeinem Desinteresse schon aus dem Netz verschwunden ist.

Mehr Rückgrat hättest Du übrigens bewiesen, wenn Du Dich zu meinen Vorwürfen positioniert hättest, anstatt mit den von Dir angeprangerten Stasi-Methoden zu versuchen, meine Identität zu diskreditieren und mich als angeblichen MfS-Angehörigen zu verleumden. Vermutlich hast Du das als alter Grenzoffizier und Volkspolizist nur zu gut gelernt und kannst eben auch nicht aus Deiner Haut. Als Schreiber in einem Jura-Blog solltest Du aber wissen, dass eine beleidigende Unterstellung einer MfS-Angehörigkeit rechtlich zumindest bedenklich ist.
21. Januar 2011 von Peter Freese — Zum Thema "Thorsten Woehler": Weder Grenzoffizier ist richtig, noch Volkspolizist. Ich bin Rentner und war Journalist und Redakteur bei einer Tageszeitung in Hannover, nachdem ich die DDR 1977 verließ. Apropos: Kleine Internetzeitung? Kann mit: http: //www.pittisfotogalerie.de und http://www.pittismeckerecke.de dienen. Viel Spaß beim Bilder schauen und lesen von kritischen Texten zu SED, Mauer und MfS sowie zur heutigen Zeit. Herzliche Grüße. Peter Freese
Auch zu Stasi Foltermethoden:

Boßdorf ist Stasi-IM

Handakte WebLAWg | 28. Juni 2006 — Hagen Boßdorf, umstrittener Sportkoordinator der ARD, darf nach einer Entscheidung des LG Berlin als Stasi-IM bezeichnet werd…

Boßdorf setzt sich im Stasi-Streit durch

Handakte WebLAWg | 31. Mai 2006 — Der ARD-Sportkoordinator Hagen Boßdorf hat sich im Rechtsstreit mit dem Historiker und Stasi-Forscher Hubertus Knabe durchges…

Stasi-Vorwurf gegen Boßdorf rechtens

Handakte WebLAWg | 31. Januar 2006 — Der Sportjournalist Hagen Boßdorf hat im juristischen Streit um seine Stasi-Verstrickung eine Niederlage erlitten. Das Hamburge…

Ex-Stasi-Mitarbeiter nicht kündbar…

Unternehmerarbeitsrecht | 6. Juli 2011 — …aber versetzbar. Derzeit sind in der Stasi-Unterlagen-Behörde noch 48 ehemalige hauptamtliche Stasi-Mitarbeiter tätig. Diesen …

Stasi-Unterlagen-Gesetz

Handakte WebLAWg | 26. März 2005 — Wie mit den von der Stasi erstellten Dossiers über Personen umgegangen werden muss, regelt seit 1991 das Stasi-Unterlagengesetz…

Stasi-Unterlagenbehörde: Koalition will Ex-Stasi-Leute per Gesetz versetzen

sueddeutsche.de | 12. September 2011 — 47 ehemalige Stasi-Mitarbeiter arbeiten in der Stasi-Unterlagenbehörde - ein Hohn für die Opfer, findet Behörden-Chef Jahn. E…

Ex-Minister Stolpe siegt vor Gericht

Handakte WebLAWg | 27. März 2007 — Manfred Stolpe hat sich im Streit um Stasi-Vorwürfe durchgesetzt. Der CDU-Politiker Uwe Lehmann-Brauns darf nicht mehr behaup…

Tod im Stasi-Knast

Handakte WebLAWg | 12. April 2006 — Die Vorgänge im April 1981 im Geraer Stasi-Gefängnis gehören zu den dunkelsten Kapiteln der DDR-Geschichte: Willkürlich werden …

Überprüfung einer Stasi-Tätigkeit bis 2019 möglich

Rechtslupe | 4. Oktober 2011 — Am Freitag, den 30. September 2011 hat die Bundesregierung die achte Novelle des Stasi-Unterlagen-Gesetzes, StUG, verabschiedet…

Stasi im Bundestag

Andere Ansicht | 23. September 2005 — Marianne Birthler spricht sich für eine erneute Überprüfung der Bundestagsabgeordneten auf Stasi-Kontakte aus. Alleine aus der …

Die T�ter sind unter uns

Die Welt am Sonntag im Internet: Ihr Online-Informationsdienst