Rundfunkgerät im PKW eines Rechtsanwalts
Handakte WebLAWg | 7. August 2006 — Mit Urteil vom 04.08.2006 hat die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Mainz die Klage eines Rechtsanwalts abgewiesen, bei der e…
Mit Urteil vom 04.08.2006 (Az.: 4 K 393/06.MZ) hat die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts (VG) Mainz die Klage eines Rechtsanwalts abgewiesen, bei der es um Rundfunkgebühren für dessen von ihm nicht angemeldetes Autoradio ging.
Das Vorhandensein dieses Radios hatte ein so genannter Rundfunkbeauftragter festgestellt. Dieser hatte auch beobachtet, dass der Rechtsanwalt mit seinem PKW von seiner Wohnung in die nahe gelegene Kanzlei fuhr. Gegen die rückwirkende Zwangsanmeldung des Radiogeräts und die entsprechenden Gebührenbescheide machte der Rechtsanwalt geltend, dass er in der Regel im Auto seiner Mandanten zu auswärtigen Terminen mitfahre. Dies sei nämlich für die Mandanten billiger. Nur in dem Fall, dass der Mandant kein Auto habe, fahre er in seinem PKW zu auswärtigen Terminen, wobei er den Mandanten mitnehme. Das Radio bleibe dann aber ausgeschaltet, zum einen aus Höflichkeit, zum anderen weil er sich mit dem Mandanten über dessen Fall unterhalte. Auf dem Weg von seiner Wohnung zum Büro schalte er das Radio nicht ein, weil die Strecke mit gut einem Kilometer dafür zu kurz sei. Das Finanzamt habe eine Nutzung seines Kraftfahrzeuges zu beruflichen Zwecken lediglich zu 30 % anerkannt.
Das Gericht gab dem Südwestrundfunk Recht und wies die Klage ab. Eine Gebührenpflicht entstehe, wenn ein Rundfunkgerät zum Empfang bereitgehalten werde. Dies sei der Fall, wenn Rundfunksendungen empfangen werden können. Ob dies tatsächlich erfolge - das Gerät als so eingeschaltet werde - sei unerheblich. Weiter sei grundsätzlich für jedes zum Empfang bereitgehaltene Rundfunkgerät eine Gebühr zu zahlen. Davon gebe …
» Vollständiger ArtikelErschienen 7. August 2006 auf http://info.folkertjanke.de.
Handakte WebLAWg | 7. August 2006 — Mit Urteil vom 04.08.2006 hat die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Mainz die Klage eines Rechtsanwalts abgewiesen, bei der e…
Recht und Alltag | 6. Juni 2007 — Die 2. Kammer des Verwaltungsgerichts Göttingen hat mit Urteil vom 26.04.2007 (Az.: 2 A 394/06) der Klage einer Ärztin stattgeg…
RA Kadelke | 23. Juli 2008 — Weil er auf der Heckscheibe seines Pkw großflächig auf eine Uhren- und Schmuckwerkstatt hinweist, deren Inhaberin seine Ehefrau…
IT-Recht Kanzlei - Nachrichten | 15. August 2008 — Weil er auf der Heckscheibe seines Pkw großflächig auf eine Uhren- und Schmuckwerkstatt hinweist, deren Inhaberin seine Ehefrau…
Rechthaber | 7. Dezember 2009 — Das Verwaltungsgericht Mainz ist ein Freund der Gebühreneinzugzentrale (GEZ). Es entschied nämlich, dass jeder Freiberufler s…
Recht und Alltag | 26. April 2008 — In dem vom Verwaltungsgericht Saarlouis mit Urteil vom 10.4.2008 (Az.: 6 K 1067/07) entschiedenen Fall wandte sich der Kläger g…
Rechtblog | 22. Juli 2008 — Weil er auf der Heckscheibe seines Pkw großflächig auf eine Uhren- und Schmuckwerkstatt hinweist, deren Inhaberin seine Ehefrau…
Recht für Verbraucher | 17. April 2008 — Rundfunkgebührenpflicht trotz fehlendem Autoradio-Code Ein Gewerbetreibender aus dem Landkreis Mainz-Bingen muss entsprechend eine…
Blickpunkt Recht & Steuern | 17. April 2008 — Eine Rundfunkgebührenpflicht besteht nach Ansicht des Verwaltungsgerichts Mainz auch für solche Autoradios in Geschäftsfahrzeug…
Dr. Bücker Newsfeed | 3. September 2008 — Wer sein Auto zu Werbezwecken nutzt und es deshalb mit einer Klebefolie beklebt, muss gewerbliche GEZ-Gebühren zahlen, da eine re…