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Kein Schmerzensgeld wegen Hautrötung nach Laserepilation

am 17.10.2006 von http://blog.juracity.de

So entschied das Landgericht Coburg mit Beschluss vom 04.10.2006 - Aktenzeichen 33 S 60/06 - und wies die Klage auf Rückforderung der Behandlungskosten in Höhe von 1.500 € und Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe weiterer 1.500 € ab. Die Kundin des beklagten Schönheitsalons klagte nach der neunten Sitzung der Laserepilation über gerötete und entzündete Haut. Dabei trug sie vor, dass bei ihrem dunklen Hauttyp eine derartige Behandlungsmethode mit Laser von vorneherein ungeeignet sei und der beklagte Schönheitssalon daher Schadensersatz und Schmerzensgeld zu zahlen habe.
Ein medizinischer Hautsachverständige stellte in diesem Verfahren fest, dass die bei der Klägerin aufgetretenen Entzündungen und Rötungen eine häufige Nebenwirkung nach der Lasertherapie darstellen, die jedoch kurzfristig und nur unerheblich beeinträchigtend seien und etwaige Spätfolgen nicht zu erwarten seien.
Auch der Vortrag der Klägerin, die Behandlungsmaßnahme sei bei …

Zu Schadensersatzansprüchen, wenn es zu Komplikationen bei einer kosmetischen Laserepilation kommt

Recht und Alltag / Bereits im mittelalterlichen Europa wurden Körperhaare entfernt oder gekürzt. Damals war der Grund dafür vor allem die Körperhygiene. In der heutigen Zeit gilt jedoch in vielen Kulturen ein zu starker Haarwuchs, insbesondere beim weiblichen Gesc…

Trotz Behandlungsfehler kein Schadensersatz und Schmerzensgeld

JuracityBlog / So entschied das Landgericht Osnabrück mit einem am 19.10.2006 veröffentlichten Urteil vom 29.03.2006 - Aktenzeichen 2 O 518/05 - und wies die Klage einer Patientin gegen den behandelnden Allgemeinmediziner auf Zahlung von Schadensersatz un…

Keine amerikanischen Verhältnisse: Verbrennungen durch erhitzte Lockenwicklern begründen keinen Schmerzensgeldanspruch

JuracityBlog / Während man in Amerika Schmerzensgeld erhält, wenn man wegen fehlenden Warnhinweises die Katze zum Trocknen in die Mikrowelle steckt und die Katze diesen Vorgang nicht überlebt, oder man sich bei einem Kaffee to go die Zunge verbrennt,…

Zahnarzt muss für fehlerhafte Behandlung zahlen

JuracityBlog / Das Oberlandesgericht Köln hat mit seinem Urteil vom 04.04.2007 (gerichtliches Aktenzeichen: 5 U 148/04) einen Zahnarzt zur Zahlung von Schadensersatz und Schmerzensgeld in Höhe von insgesamt 7.000,00 € wegen einer fehlerhaften Behandlung…

Fehlender Wannenhaltegriff begründet keinen Reisemangel

JuracityBlog / So entschied das Landgericht Baden-Baden durch Urteil - Aktenzeichen 1 O 81/06 - und wies die Klage des Pauschalreisenden gegen den Reiseveranstalter auf Zahlung von Schadensersatz ab. Der Kläger war im Rahmen seiner bei der Beklagten gebuchten…

Autoschlüssel in Jackentasche nicht grob fahrlässig

JuracityBlog / So hatte das Landgericht Coburg mit dem jetzt bekannt gewordenen Urteil vom 18.08.2006- Aktenzeichen 22 O 98/06 - über die Klage einer Autobesitzerin gegen ihre Kaskoversicherung zu entscheiden, deren Wagen während eines Konzertbesuches ges…

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RA Michael Felser

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