Kein Nachweis des besonderen Vertauensverhältnisses bei Pflichtverteidigerbeiordnung
am 13.01.2006 von Strafprozesse und andere Ungereimtheiten
Das BayObLG (StV 2006, 6) hat deutlich gemacht, dass für das Bestehen eines besonderen Vertrauensverhältnisses kein Nachweis geführt werden muss. In der genannten Entscheidung hat es ausgeführt, dass ein besonderes Vertrauensverhältnis allein schon aufgrund der Beauftragung als Wahlverteidiger zu vermuten ist. Nur bei dem Vorliegen konkreter Anhaltspunkte könne diese Vermutung widerlegt werden.
Eine nachvollziehbare Argumentation, wer beauftragt schon …
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