Kein Extra Wiener Würtschen

Ein Supermarkt hatte zur Feier seiner Eröffnung ungefragt Suppendosen mit dem Konterfei der Starköchin Sarah Wiener beklebt.

Die klagte dagegen, Landgericht und Oberlandesgericht sprachen der Köchin jeweils 5.000 € fiktive Lizenzgbeühren zu.

Das war Frau Wiener zu wenig, sie wollte 100.000 € und ging vor das Bundsverfassungsreicht

(Erwartungsgemäß?) hat dieses die Beschwerde nicht angenommen :

Die Vorgehensweise der Gerichte, ohne Einholung eines Gutachtens die Schadenshöhe zu schätzen, war im vorliegenden Fall nach § 287 Abs. 1 Satz 2 ZPO vertretbar. Danach bleibt es bei Streitigkeiten über die Höhe eines Schadens dem Ermessen des Gerichts überlassen, ob und inwieweit eine beantragte Beweisaufnahme anzuordnen ist oder ob unmittelbar eine Schätzung des Schadens vorgenommen werden kann.

Die durch beide Gerichte vorgenommene Schätzung der Lizenzgebühr, die trotz unterschiedlicher Würdigung des Sachverhalts zum selben Ergebnis führte, ist nach höchstrichterlicher Rechtsprechung nichtunzulässig. Die Gerichte haben ihren Entscheidungen ausreichende Anknüpfungstatsachen, insbesondere die Bekannt…

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Themen: Ballmann

Erschienen 31. März 2009 auf http://richter-ballmann.info.

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