Kein Beweisverwertungsverbot durch illegal erworbene Steuer-CD

Es war klar, dass die Problematik der auf eigenartigen Wegen erworbenen CD mit Daten von Steuer-Sündern nicht entscheidungslos am Bundesverfassungsgericht vorbeigehen würde.

Nun hat das BVerfG entschieden (Beschluss vom 09.11.2010, Az.: 2 BvR 2101/09), dass die aus einer Steuer-CD erworbenen Kenntnisse zur Begründung eines Tatverdachtes herhalten können, der wiederum Grundlage für Durchsuchungsanordnungen ist. Es bestünde kein Beweisverwertungsverbot, selbst wenn die Steuer-CD nach inländischem Recht unrechtmäßig oder gar auf strafbare Art und Weise beschafft wurde.

Der Beschwerdeführer hatte zunächst gegen ei…

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Themen: Durchsuchung , Verfassungsbeschwerde , Beschwerde , Liechtenstein , Beweisverwertungsverbot , Steuer-cd
Rechtsgebiet: Strafrecht

Erschienen 1. Dezember 2010 auf http://www.bella-ratzka.de.

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