Karpatischer Bär mit Pilzen für Frau Aigner

© Liz Collet

Die diesjährige Internationale Grüne Woche in Berlin ging ja nun am gestrigen Sonntag zu Ende. Bärig war das ja vielleicht für Frau Aigner, was ihr da als Schmankerl empfohlen wurde.

Nicht jeder bei mir hier allerdings teilte die Meinung, der das aufschnappte und in den vielleicht weniger humorvollen Hals bekam, was da journalistisch kulinarisch als Schnapperl, als Gaumentratzerl empfohlen wurde. Nicht jeder fand hier, dass das wirklich ein so bäriger Tip sei, mancher murmelte da grimmig, geradezu bärengrimmig etwas von „Wilderei“ und „Abschussquote für Ministerinnen“….. Und schnapp(auf)-atmend fallen da Worte aus der Ecke der Fellracker von „Wehe wenn, — dann gibt es doch noch Rache für Bruno“ ………..Und man kann bei der rebellischen Stimmung, die das so unschuldige Wörterl vom karpatisch bärigem Schinken entzündete, dunkel Finsteres ahnen und erkennen, auf wen sich die Quote beziehen solle, falls…… wenn….. jemand wirklich am bärigen Schinken zu wenig Fingerspitzengefühl beweisen und mit spitzen Fingern nach solchem Spitzen-Fingerfood von Ursus’ Schinkenseite greifen sollte. Bären? Journalisten des BR wegen solcher bäriger Tips? Ministerinnen? …………….Ich hätte die aufgeschnappten Brummeleien der geharnischt-rebellierenden zottelfelligen Modelracker ja nicht ernst genommen. Bis ich entdeckte, dass aus dem Fundus der Foodfotografie ein Arsenal von steinzeitlich anmutenden Speerwaffen augenblicklich unauffindbar ist. Zwei meiner Models auch. Und der PC eine Reservierungsbestätigung für ein „bäriges Bahnticket“ München-Berlin aufweist. Ich schwanke noch, ob mich dabei – angesichts eines eigentlich für Montag gebuchten Shootings besagter beider Models – mehr beunruhigen soll, dass kein Rückfahrtticket dabei gebucht wurde. Oder das leere Fach der „Jagd-Waffen“…im Spiessgesellen-Regal der Fingerfood-Abteilung. Aber vertrauen wir einfach mal auf die allgegenwärtige Videoüberwachung. Bärige Spiessgesellen sollten da sicher nicht durch die Schlupflöcher der Sicherheitsmaßnahmen weit kommen, oder ?

Scherzi aparte. Genug der Blödelei. Mit Bärenlaune. [Täter- und Tatfotos werden dann wohl nach Rückkehr der beiden ausgebüxten Bärenschinken-Gegendemonstranten folgen. Wie ich die beiden kenne. Und weil auch die kleine der Kameras seit dem Wochenende verschwundibus ist. Ach ich sag's Ihnen..... man hat so seine Last mit Models als Fotografin. Nicht umsonst: Ein Hoch auf Foodfotografie. DIE Modelle halten wenigstens still, wenn man sie für Still Life ins rechte Licht und richtige Position gerückt hat. Ich könnte glatt in Versuchung kommen.... geht mir so durch den Sinn.... für die nächste Food-Shoots mal ein paar Fingerfood-Schmankerl mit .... Bärenschinken.... es MUSS ja kein karpatischer sein...... manchmal ...nimmt das Leben auch noch so bäriger kleiner Modelracker eine unvermutete Wendung.... psssssst. ]

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Erschienen 30. Januar 2012 auf http://jusatpublicum.wordpress.com.

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