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Kanzlerin Merkel laut Umfrage immer beliebter

am 09.07.2008 von Reuters | Inlandsnachrichten

Berlin (Reuters) - Kanzlerin Angela Merkel entwickelt sich zur Umfrage-Königin.

Nach einer am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage für den Stern würden 62 Prozent der Deutschen es begrüßen, wenn die CDU-Chefin nach der Bundestagswahl 2009 Kanzlerin bliebe. Auch die Anhänger der SPD (56 Prozent) und der Grünen (54 Prozent) sprachen sich mehrheitlich dafür aus, dass Merkel Regierungschefin bleibt. Mehr als zwei Drittel der Bürger bezeichneten ihre Arbeit als gut.

Merkel konnte nach der Erhebung ihr Image seit ihrem Amtsantritt deutlich verbessern. Knapp jeder zweite der Befragten meinte, dass sie sich seit Herbst 2005 positiv verändert habe. Dass sie sich zu ihrem Nachteil entwickelt habe, glauben dagegen nur zwölf Prozent. Mit dem Auftreten Merkels im Ausland sind demnach 85 Prozent der Deutschen zufrieden.

Deutliche Kratzer erhält dieses positive Bild bei der Frage, ob Merkel die Probleme in Deutschland lösen kann. Dies traut ihr nach der Umfrage nur jeder dritte Bürger zu. Auch färben die guten Werte nicht auf die von Merkel geleitete Bundesregierung ab. Die Arbeit der Regierung wird nur von 36 Prozent als gut gewertet. Noch weniger profitiert die CDU von Merkels Umfrage-Glanz: Deren Arbeit befinden gerade noch 34 Prozent als gut.

In der klassischen Sonntagsfrage nach den Vorlieben im Falle einer Bundestagswahl haben Union und FDP ihren Vorsprung vor dem linken Lager aus SPD, Grünen und Linkspartei ausgebaut. In der wöchentlichen Forsa-Umfrage für Stern und RTL stiegen CDU und CSU im Vergleich um einen Punkt auf 36 Prozent. Die FDP fiel um einen Zähler auf 13 Prozent. Die SPD verharrt weiter bei 22 Prozent. Die Linkspartei sank um einen Punkt auf 13 Prozent. Die Grünen kommen wie in der Vorwoche auf zehn Prozent. Damit liegt das schwarz-gelbe Lager mit zusammen 49 Prozent nun vier Punkte vor SPD, Grünen und Linkspartei, die gemeinsam 45 Prozent erzielen. Es ist der größte Vorsprung für Union und FDP, den Forsa in diesem Jahr ermittelt hat.

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