Kanzlei Clemens Rasch verschickt weiter Abmahnungen im Auftrag der Musikindustrie

Wie engmaschig die Musikindustrie mittlerweile illegales Filesharing verfolgt, zeigt ein aktuelles Beispiel aus der Praxis. Im Abstand von nur wenigen Wochen wurden gegen einen Mandanten sieben Strafanzeigen wegen unerlaubter Verwendung urheberrechtlich geschützer Werke erstattet. Die Anzeigen kamen aus der Hamburger Kanzlei von Rechtsanwalt Rasch im Auftrag der Musikindustrie.

Paradox: Bei dem Mandanten wollte die Polizei gleich zwei Hausdurchsuchungen durchführen. Völlig sinnlos, denn schon bei der ersten Hausdurchsuchung ist sein Computer beschlagnahmt worden. Ohnehin werden die meisten Strafverfahren wegen Geringfügigkeit eingestellt. Und ob die hohen Schadensersatzforderungen von 3.000 - 6.000 € auch gerechtfertigt sind, wird die Kanzlei Rasch im Einzelfall darlegen müssen.

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Themen: Rechtsprechung , Paradox , Clemens Rasch , Rasch Anwalt Keine Antwort Monaten

Erschienen 8. Juni 2007 auf http://log.handakte.de/.

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Kommentare zu "Kanzlei Clemens Rasch verschickt weiter Abmahnungen im Auftrag der Musikindustrie":

24. Juli 2008 von cornelia Ries — Wir haben vor einem Monat ein Schreiben von der Kanzlei Rasch erhalten!Meine Geistig behinderte 70% ,Tochter 21 Jahre alt ,haben wir vor einem 1/2 Jahr ein PC per Ratenzahlung ermöglicht!Wie hat sie sich gefreut!!Leider hat sie sich bei Bearshare eingelockt und sich gefühlt wie Gott in Frankreich. Logisch!Doch nun sollen wir 4000 Euro Ausergericht-lich bezahlen !Daraufhin habe ich per E-Mail gleich eine Erklärung an die Kanzlei geschickt ,auf diese ich aber keine Antwort erhielt .Dann habe ich 4 Wochen später erneut ein Schreiben aufgesetzt und per Einschreiben an die Firma Rasch geschickt. ein Tag danach flog mir erneut und unabhängig von meinem Schreiben ,wieder ein Brief Der Kanzlei ins Haus!Diesmal mit höherer Vorderung und angeblich noch mehr Dateien die herunter geladen worden sein sollen .Meine Tochter hat seit dem Schreiben von der Kanzlei keinen Zugang mehr zum PC ! Es ist so unglaublich das ganze! Ich dachte mir wenn es so viele Eltern und Jugendliche gibt die ebenso- genauso geschädigt,genötigt sind ,es nicht eventuell eine Sammelklage einzureichen möglich währe!Es ist nicht richtig Unrecht zu tun !Dennoch werden hier ganz deutlich auch die kinder ,Jugendliche ,angehende Erwachsene -zu Straftat Verführt mit dem Gestz als Grundlage und somit das Gesetz das uns auch Schützen soll Missbraucht ! Wenn ich meine Haustüre Offen lasse brauche ich mich auch nicht wunder wenn man bei mir einbricht .Es sei denn es liegt in meiner Absicht!Und will ich also dies Vermeiden bin ich dazu Verpflichtet bessere Sicherheitsvorkehrungen zu treffen!
Auch besteht die Mehrheit nicht aus Verbrechern aber werden sie so zu Verbrechern gemacht ,Familien Finanziel ruiniert!
Auch wird nicht von der Firma Rasch unterschieden wie bei Gericht ,wer ein Potenzieller Straftäter ist sonder diese horenten Summen verlangt ,die in keinem Vergleich zu irgendeiner Straftat steht !Hier sollte der Gesetzgeber dringen eingrefen aber wenn sich keiner wehrt ,kann auch nichts Prägnantes geschehen !Einem Fehltritt des Gesetzes soll man nachgehen aber es soll und darf auch nicht Missbraucht werden wie im Fall der Rechtsanwälte Rasch !Mir geht es nicht darum mich vor einer Verantwortung zu Drücken aber ist es gegen das Allgemeinwohl von Famielien und dehren Existensen!Auch kann man nicht von Eltern verlangen das sie den Gganzen Tag neben ihren Kindern stehen.Das Kinder Fehltritte begehen ist seit beginn der Menschheit so.Doch sollte es keinem erlaubt sein ,mit deser Macht Existenzen und Grundlagen zu zerstöhren. Wenn ich doch, weiß das ich eine Firma habe die so viel Unglück
verbreitet und ich an den wirklichen Straftätern interesiert bin dann kann ich doch die Sicherheit dahingehend erhöhen und somit mich und andere absichern ein Kot der nicht für jedes Kind zugänglich ist ,sondern nur für den Spezialisten.Darin sehe ich die Mitverantwortung der Firma Rasch die mit süßigkeiten wie in einem Kindergarten um sich schmeißt und wartet welches Kind den anbeißt !So kommt man an das Geld der Eltern !Die man versucht für alles Haftbar zu machen !
Frage :gibt es eine Sammelklage ? weiß jemand etwas ,das mir und anderen eventuell weiterhelfen kann?
12. Dezember 2009 von Alfred Epple — Ich habe ein ähnliches Schreiben erhalten, habe einen Rechtsanwalt zu Hilfe genommen und bin letztendlich bei 3000 Euro gelandet (plus Rechtsanwaltgebühren).
Für mich bestand das Ärgernis darin, dass ich meiner damals minderjährigen Tochter verboten habe, Musik herunterzuladen und dass ich ihr sogar meine Kreditkartennummber gegeben habe, damit sie Musik legal herunterladen kann. Hätte ich ich mit ihr unter einer Decke gesteckt, hätte ich ihr unbedingt geraten, den Upload nicht zuzulassen und es wäre nichts passiert.
Ab er das interessiert Leute wie Rasch nicht. Er konnte meinem Vorschlag, einen Teil der Strafe an eine wohltätige Organisation zu spenden, auch nicht "nähertreten". Es ist also ganz klar, dass es bei dem Abmahngeschäft nur um Gewinnmaximierung geht.
Dass dann die Richter in Hamburg und Köln im Namen des Volkes entscheiden, dass ich einen Teenager 24 Stunden lang beaufsichtigen kann, ist der blanke Hohn.
Ein Brief an den Bundespräsidenten brachte keine Reaktion, eine Petition an den Bundestag ein unverständliches Schreiben, das von einem Deckelbetrag von ca. 100 Euro Strafe spricht, das aber laut meinem Rechtsanwalt wertlos ist.
Ich muss klar stellen: Strafe für illegales Musikdownload ist ok, aber masslose und unverschämte Bereicherung wie von der Firma Rasch praktiziert dürfte in einer westlichen Demokratie nicht offen praktiziert werden. Dass dabei meist Jugendliche und Kinder ausgeschnüffelt werden ist besonders widerlich. Die wirklichen Piraten sitzen nicht am heimischen PC sondern in Gegenden wie "an der Alster" etc.
Zurück bleibt ein Gefühl der Ohnmacht und der grenzenlosen Wut.
Ich habe an den Herrn rAsch auch geschrieben und ihm deutlich gesagt, was ich von ihm halte. Vielleicht wäre eine Aktion, seinen Account zuzuspammen mit einer Unmenge von Mail ein kleiner Schritt, diesem Herrn klarzumachen, dass Leute seines Schlags in Deutschland nicht erwünscht sind.
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