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Kampf gegen die schleichende „Zwangspaypalisierung“ – eBay-Händler schaltet Bundeskartellamt und EU-Kommission ein

am 13.06.2008 von IT-Recht Kanzlei - Nachrichten

Die Geschichte des (noch) einsamen Kampfes eines
eBay-Händlers gegen den immer weiter zunehmenden Zwang, Paypay als
Zahlungsweise bei eBay zu akzeptieren.


Unerklärliche Sperrungen der Konten, fadenscheinige
Erklärung, Ignorieren von Gegenbeweisen – diese Vorwürfe gegenüber der eBay-Tochter
Paypal hören wir fast täglich. Immer mehr eBay-Händler sind unzufrieden mit dem
Verhalten ihres zahlenden „Freundes“ mit dessen Hang zu Kontensperrungen.


Paypal dagegen macht es sich in Luxemburg bequem, verweist
unzufriedene Händler auf eine Schiedsstelle in England und weiß ganz genau,
dass es niemand auf sich nimmt, in Luxemburg nach englischen Recht gegen Paypal
zu klagen. Viel schneller und billiger kommt man schließlich an sein Geld, wenn
man brav die 180 Tage abwartet. Was in dieser Zeit mit dem Geld der Händler
passiert? Darüber kann man nur spekulieren.


Die logische Konsequenz wäre es also, gar nicht erst einen
Vertrag mit Paypal zu schließen oder einen bestehenden Vertrag zu kündigen.
Doch das ist nicht so einfach. Denn der Handel in viele Länder funktioniert bei
eBay nur über Paypal. Und auch auf dem deutschen Markt muss Paypal bei einigen
Produkten zwingend als Zahlungsmittel angegeben werden.


So oder so – der ebay-Händler ist der Dumme. Oder vielleicht
doch nicht?


Einem Händler wurde es nun zu blöd. Da er sich weigert,
einen Vertrag mit Paypal zu schließen und er deshalb bei eBay nur eingeschränkt
handeln kann, …

Diana am 07.07.2008 um 17:19 Uhr:

habe eine kleine firma mit meinem mann die haben uns das konto gespert weil zuviel geld eingegangen ist, ich hoffe nur das unsere kunden ihr geld wieder bekommen. wer paypal erfunden hat der gehört in den ..... lest mal unter wikipedia die kritik was ich nicht verstehe das niemand etwas unternehmen kann . mfg diana
Herrea am 22.07.2008 um 00:46 Uhr:

Gerne würden wir auch gegen die ausufernde macht von eBay vorgehen.
es kann nicht angehen, das wir als Händler grundlos eingeschränt oder gar gesperrt werden und dann auch noch die PayPal-Kosten tragen sollen, weil wir ehrliche Geschäfte tätigen.
Jeder weiß das wir nach der Bewertungsumstellung mit vermehrten negativen oder neutralen Bewertungen rechnern müssen. Die schritte von eBay sind aber übertrieben.
Ute am 20.08.2008 um 15:32 Uhr:

Einfach zu teuer! Ebaykosten fürs Einstellen (abgesehen von dem zeitlichen Aufwand)- Ebaykosten für den Verkauf - Paypalkosten
Unsicherheit ob man an sein Geld kommt,
Rückbuchungsmöglichkeit etc. Nachverfolgung auf dem PayPal-Konto, auf dem eigenen Bankkonto, wer behält den Überblick?
Wer nicht damit arbeitet, weiß nicht wieviel Nerven man investiert.
Dieses Geld bleibt nicht in Deutschland und man selbst als Händler möchte ja auch noch etwas verdienen.
Hinzu kommen noch Kunden, die einfach aus Langeweile bestellen, es retournieren und man muss auch die Versandkosten erstatten.
Wen wundert es da noch, wenn die Läden schließen und es mehr Arbeitlose gibt.
Ganz einfach sollten die Menschen mehr in die kleineren Geschäfte gehen und dort einkaufen, dort gibt es auch Schnäppchen.
LG

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