Juristische Nachwuchsförderung

Ein Kollege berichtete mir von einer frühen Form der juristischen Nachwuchsförderung.

In einem von ihm wahrgenommenen Termin vor Gericht kam der gegnerische Kollege in Begleitung eines jungen Anwärters, der ebenso wie der Kollege in einen Anzug gekleidet war und als der 4-jährige Sohn des Kollegen vorgestellt wurde. Der Sohn würde gerne einmal wissen, was sein Vater tagsüber so macht, daher habe er ihn einen Tag mitgenommen.

Der Vater fragte das Gericht und den Kollegen noch ob es stören würde, wenn der Sohn an der Verhandlung teilnehmen würde, wogegen niemand etwas hatte. Er nahm also neben seinem Vater Platz und wurde zunächst noch vom Richter zu seinen Personalien, insbesondere seinem Vornamen befragt.

Der Kleine hatte aber in seinem Praktikum wohl schon zumindest einige strafrechtliche Grundsätze auf…

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Themen: Gerichtstermin , Kanzleialltag , Kollegen

Erschienen 28. August 2008 auf http://www.rechtsanwalt-news.de.

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