Junge Stadtratskandidaten stehen Rede und Antwort
am 21.02.2008 von http://www.woetzel-online.info/Zunehmende Politikverdrossenheit bei jungen Menschen? Ein Gegenbeispiel lieferte am Dienstag die vom Stadtjugendring organisierte Podiumsdiskussion junger Stadtratskandidaten im „Cairo“. Diskutiert wurde über Themen wie Konversion, Integration, Jugendsozialarbeit, aber auch die in die Kritik geratene „Shuttle Party“. Kommunalpolitik ist auch für junge Leute interessant: Es waren zwar auch einige ältere Semester der verschiedenen Parteien und Gruppierungen da, aber mehr als die Hälfte der rund 60 Zuhörer im „Cairo“ gehörten eindeutig zur Zielgruppe der Veranstaltung. Von jeder Stadtratsliste hatte der Stadtjugendring (SJR) einen Kandidaten im Alter unter 35 Jahren eingeladen, um seine politischen Schwerpunkte und Vorstellungen zu präsentieren.Auf dem Podium saßen Aron Schuster (CSU), Alexander Kolbow (SPD), Matthias Gauger (Grüne), Thomas Oppelt (Würzburger Liste), René Grimm (Bürgerforum), Nadja Becker (FWG), Marcus Arlt (FDP), Max Just (ödp) und Bernd Schwab (Die Linke). Die Diskussion war straff organisiert, alle Wortbeiträge unterlagen einem strengen Zeitlimit. So kam jeder ausreichende zu Wort, langatmige Vorträge und Wahlkampf-Floskeln wurden aber vermieden. Im Gegensatz zu ähnlichen Veranstaltungen war das Publikum von Anfang an in die Diskussion eingebunden. Noch flüssiger wäre der Schlagabtausch freilich gelaufen, wenn sich auch die Moderatorinnen Sophia Liebert und Tanja Hauff an ihre eigenen Zeitvorgaben gehalten hätten.Dass auch einige erfahrene Kommunalpolitiker, unter ihnen als einziger OB-Kandidat Georg Rosenthal von der SPD, im Publikum waren, stellte sich schnell als Vorteil heraus: Sie protestierten lautstark und partei-übergreifend, als ein Detail der Wahl-Regularien falsch erklärt wurde. SPD-Stadtrat Hans-Werner Loew klärte die jungen Leute auf, dass man auf dem Stimmzettel für die Stadtratswahl durchaus einzelne Kandidaten streichen darf. Eine …
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