Judendeportationen mit der Deutschen Reichsbahn 1941-1945
am 25.10.2005 von http://menschenrechte.blogg.de/
Das Deutsche Technikmuseum porträtiert 12 Berliner Schicksale
Die Judendeportationen aus Berlin 1941-1945
Dem Holocaust fielen 5 bis 6 Millionen Menschen in Europa zum Opfer. Mehr als 130.000 Juden wurden in der Zeit zwischen Oktober 1941 und Mai 1945 mit der Eisenbahn allein aus dem Deutschen Reich in zahlreiche Ghettos und Vernichtungslager verschleppt.
Die Deportation der Berliner Juden folgte dem Muster der übrigen Judentransporte aus dem Deutschen Reich. Die meisten Zuginsassen wurden bald nach ihrer Ankunft ermordet. Mehr als 60 dieser Berliner Transporte rollten während jener Jahre nacheinander in den Osten, also nach Litzmannstadt (Lodz), Minsk, Kowno (Kaunas), Riga, in den Distrikt Lublin, nach Warschau, nach Maly Trostinec bei Minsk, nochmals nach Riga und Reval im Baltikum sowie zuletzt - ab Ende 1942 - auch nach Auschwitz. Daneben wurden vor allem die älteren Juden seit Juni 1942 aus Berlin in über 120 Transporten zunächst in das Ghetto Theresienstadt in Böhmen gebracht. Zahllose Menschen starben schon dort, viele wurden aber noch weiter zu Vernichtungsstätten deportiert.
Die Ausstellung nennt die einzelnen Deportationsziele und beschreibt 12 Beispiele der über 180 Judentransporte aus Berlin zwischen 1941 und 1944. Sie weist außerdem auf die Schicksale von 12 Menschen aus der Reichshauptstadt und aus der Provinz Brandenburg hin, die damals als Juden gebrandmarkt und deportiert wurden.
Die Reichsbahn und die Juden
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