IT-Sicherheit: Hacker bevorzugen PDFs

Allgemein gelten PDF-Dateien bei den Nutzern als besonders sicher. Sie können, anders als Word-Dateien, vom Laien-Anwender nicht so ohne weiteres verändert werden. Unternehmen und Anwälte versenden Dokumente gerne als PDFs, wenn sie der Gegenseite nicht so ganz trauen und ihr nicht gestatten wollen, Änderungen einzuarbeiten. Deshalb wird den PDF-Dateien wohl auch mehr Vertrauen entgegengebracht als etwa einem Word-Dokument, was die Sicherheit vor einer Infizierung mit Schadsoftware anbelangt.

Allerdings wurde schon vor einiger Zeit vor Sicherheitslücken im kostenlosen und auf vielen Rechnern vorhandenen Adobe Reader gewarnt, mit dem PDF-Formate angezeigt werden können. Nach einem aktuellen Bericht von Spiegel Online haben PDFs nunmehr den Spitzenplatz bei Angriffen mit Schadprogrammen eingenommen. Demgemäß sieht das das "Negativ-Ranking" aufgrund einer Auswertung der Firma F-Secure derzeit wie folgt…

» Vollständiger Artikel
  • Infos zum Artikel
  • Kommentare
  • Ähnliches
  • Links

Themen: It-recht , Spiegel Online , Excel , It-sicherheit , Viren , Power Point , Hacker , Nutzern , Adobe , Word , Pdf , F-secure , Schadsoftware

Erschienen 13. Mai 2009 auf http://www.blog.beck.de/blog.

Sie haben eine Meinung zum Thema? Artikels kommentieren
Artikel kommentieren

Reparatur-Tools für Word-Dateien helfen wenig

Jurabilis | 19. März 2005 — Wenn sich eine Word-Datei nicht mehr öffnen lässt, sollen Reparatur-Tools Inhalte und Formatierungen retten. Doch in einem Test…

juris Smarttags

LAWgical | 5. Oktober 2006 — Soeben wurden die juris Smarttags zum kostenlosen Download bereitgestellt. Nach der Installation werden in Microsoft Word Normen, …

Prinzip

Jurabilis | 6. Januar 2005 — Momentan streite ich mich mit dem Personalrat der Referendare um eine wirklich abenteuerliche Begebenheit: der Personalrat verschi…

Microsoft rät: Word Dokumente nicht öffnen

Das interessiert doch wieder keine Sau... | 6. Dezember 2006 — Auch eine Art von Marketing. Wegen einer ungepatchten Lücke in Word rät Microsoft seinen Kunden Dokumente aus nicht vertrauensw…

Microsoft Office unterstützt nun doch OpenDocument

ElbeBlawg | 6. Juli 2006Microsoft hat sich offenbar dem Druck von Regierungen und Wirtschaft gebeugt und will nun Unterstützung für den freien Dokument…

Virtuelles MS-Office

LawBlog | 10. Oktober 2010 — Zu Windows Live bin ich gekommen, weil Microsoft mit “Skydrive” 25 GB Online-Speicherplatz bietet. Das ist deutlich mehr als …

BSI: Auch .rtf-Dateien können gefährlich sein.

kLAWtext | 11. März 2011 — Schwachstellen in Standardsoftware und Webauftritten werden häufig für Angriffe genutzt BSI-Quartalslagebericht 4/2010 veröffent…

Große und komplexe Dokumente in Word?

Jurabilis | 22. Januar 2007 — Die Gretchenfrage für alle, die sich dem Unternehmen "Monsterdokument" stellen (müssen), ist die Frage, ob sich das "Risiko Word" …

Erpresserischer Festplattenraub

Strafprozesse und andere Ungereimtheiten | 11. Februar 2007 — „Ich habe deine Diplomarbeit gekidnappt. Gegen Zahlung von 500 Euro bekommst du sie wieder.“ - Keine alberne E-Mail, sondern …

Datengeiselnahme

Jurabilis | 24. Mai 2005 — Der kürzlich aufgetauchte Trojaner PGPCODER.A ist zwar kaum verbreitet, dafür aber umso tückischer. Statt Hintertürchen zu öffn…

Portable Document Format – Wikipedia
Antivirenhersteller rät vom Einsatz des Adobe Reader ab

Anwender sollten aufgrund der Sicherheitsprobleme des Adobe Reader auf alternative PDF-Anwendungen wechseln, empfahl der technische Direktor des finnischen Antivirenherstellers F-Secure am Rande der aktuell stattfindenden RSA-Konferenz.


Cyber-Kriminalität: PDF ist Hackers Liebling

Um schädliche Programme in fremde Computer einzuschleusen, nutzen Cyber-Kriminelle immer häufiger Sicherheitslücken im PDF-Leseprogramm Adobe Reader. Mittlerweile hat das PDF sogar das verbreitete Word-Dokument als Top-Schädlingsschleuder abgelöst.


Adobe schließt kritische Lücken im Reader und in Acrobat

Über die Lücken konnten Angreifer mittels präparierter PDF-Dokumente einen Rechner kapern. Exploits dafür kursierten bereits im Internet.