BITKOM: Jedes zweite Unternehmen hat keinen Notfallplan für IT-Sicherheitsvorfälle
Datenschutzticker.de | 8. März 2012 — Nach Angaben des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) sorgen sich zwar die…
Zuletzt warnte der Präsident der Bitkom, Prof. Dieter Kempf vor den Gefahren für Unternehmen durch entwendete Daten. Einerseits sieht er Unternehmen der Gefahr vorsätzlicher Datendiebstählen durch eigene Mitarbeiter, andererseits aber auch im Bereich Cybercrime der Gefahr durch Hacker ausgesetzt.
Sensibilisierung der MitarbeiterZurecht weist Kempf aktuell darauf hin, dass Mitarbeiter gerade im Bereich Zugriffsberechtigungen zu sensibilisieren sind. Hierbei sollten jedoch nicht nur Themen des Datenschutzes, sondern auch solche der IT-Sicherheit im Fokus entsprechender Schulungsmaßnahmen stehen. Neben der theoretischen Schulung sieht er das Erfordernis, Mitarbeitern auch konkrete Lösungen aufzuzeigen. Denn nur so können die eigene Mitarbeiter beispielsweise Fehler in Zugriffsberechtigungen erkennen und auf eine zügige Behebung hinwirken.
Mitarbeiterzugänge stehen im FokusHäufig werden gezielt Mitarbeiter Opfer von Cyberattacken um mit den entwendeten Zugangsdaten Zugriff auf Unternehmensdaten zu erhalten. Um den Risikofaktor Mensch zu minimieren, sind insoweit gezielte Schulungen und Sensibilisierungen erforderlich, damit sich jeder Mitarbeiter der Sensibilität von Unternehmensdaten und seiner Verantwortung im Umgang mit EDV-Zugängen bewusst ist.
Hierzu Kempf:
“Die Lösung liegt nicht darin, noch mehr zu kontrollieren, ganz im Gegenteil: Wir müssen bewusst machen, wie verantwortungsvoll bestimmte Aufgaben in diesem Kontext sind“
Datenschu… » Vollständiger ArtikelErschienen 5. September 2011 auf http://www.datenschutzbeauftragter-info.de.
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Kommentar zur Verantwortlichkeit von Rechteverletzungen. Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf warnte vergangene Woche vor der steigenden Gefahr durch Datenklau. Er erläutert dabei unter anderem nicht nur das Risiko, dass Mitarbeiter bewusst Daten entwenden, sondern auch, dass sich Kriminelle von außen über den Benutzerzugang eines Mitarbeiters Zugriff auf sensible Daten verschaffen können. Christian Zander, einer der Geschäftsführer von protected-networks.com, hat sich zu dieser Meldung weitere Gedanken gemacht.
Angriffe auf Datensicherheit drohen nach Einschätzung von Dieter Kempf vermehrt von Seiten der eigenen Mitarbeiter. Darunter seien nicht nur jene, die bewusst kriminell agierten; Angestellte würden immer häufiger unwissentlich als Werkzeuge genutzt.
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