BGH: Haftung für unzureichend gesicherten WLAN-Anschluss
DLA Piper Technology and Sourcing Blog | 20. Mai 2010 — Auch eine Privatperson, über deren WLAN-Anschluss Urheberrechtsverletzungen begangen werden, kann nach Einschätzung des BGH (12…
BGH: Google Bildersuche verletzt nicht das deutsche Urheberrecht Der Bundesgerichtshof hatte sich am gestrigen Donnerstag mit einem der bisher wohl bedeutendsten Fälle im Bereich des Urheberrechts im Internetzeitalter auseinanderzusetzen. Das höchste deutsche Zivilgericht musste über die Zulässigkeit der Bildersuche des Suchmaschinendienstes Google entscheiden (Urteil vom 29.04.2010 – Az.: I ZR 69/08) und sah darin im Ergebnis keine Urheberrechtsverletzung. Hier weiterlesen… OLG Düsseldorf: Rapidshare haftet nicht für Urheberrechtsverstöße durch seine Nutzer In der Rechtsprechung bisher uneinheitlich beurteilt wird die Frage, wie das Geschäftsmodell des 1-Click Hosters Rapidshare rechtlich beurteilt werden soll, insbesondere ob dieser für die Urheberrechtsverletzungen, die über seine Server begangen werden, haftbar gemacht werden kann. Während einerseits das Oberlandesgericht Hamburg von einer Haftung des Filehosters ausgeht, nahm das OLG Köln andererseits nur eine eingeschränkte Prüfungspflicht an. Demnach müssten nicht alle Links, aber bestimmte Linklisten auf Urheberrechtsverstöße hin überprüft werden. Hier weiterlesen… OLG Schleswig: Gewerbliches Ausmaß bereits bei nur einem Musikalbum In der Rechtsprechung bisher uneinheitlich beurteilt wird die Frage, welche Anforderungen an das Merkmal des „gewerblichen Ausmaß“ im Sinne des urheberrechtlichen Auskunftsanspruches gem. §101 UrhG zu stellen sind. Während manche Gerichte davon beispielsweise erst bei einem Wert von 3.000 EUR der heruntergeladenen Dateien (so das LG Frankenthal , Beschluss v. 15.09.2008 – Az.: 6 O 325/08) ausgehen, entschied das OLG Celle, dass ein gewerbliches Ausmaß bereits dann angenommen werden kann, wenn lediglich ein einziges Musikalbum in einer P2P-Tauschbörse angeboten wird. Hier weiterlesen… BGH: Haftung des Betreibers eines privaten WLAN-Netzes Der Bundesgerichtshof hat sich am vergangenen Mittwoch erstmals zur Frage geäußert, ob der Betreiber eines privaten (und nur unzureichend gesicherten) WLAN-Netzes für Rechtsverletzungen haftbar gemacht werden kann, welche ein unberechtigter Dritter über seinen Anschluss begangen hat (Urteil vom 12.05.2010 – Az.: I ZR 121/08). Nach Ansicht des für Urheberrecht zuständigen ersten Senats des obersten Zivilgerichts können Privatpersonen im Rahmen der Störerhaftung auf Unterlassung, jedoch nicht auf Schadensersatz in…
» Vollständiger ArtikelErschienen 31. Mai 2010 auf http://netzrecht.org.
DLA Piper Technology and Sourcing Blog | 20. Mai 2010 — Auch eine Privatperson, über deren WLAN-Anschluss Urheberrechtsverletzungen begangen werden, kann nach Einschätzung des BGH (12…
netzrecht.org | 31. Oktober 2009 — Im Monat Oktober 2009 waren dies: AG München: Unerwünschte E-Mail-Werbung durch Autoresponder verboten Das Amtsgericht …
Das Blog für IT-Recht | 7. Mai 2010 — In der Rechtsprechung bisher uneinheitlich beurteilt wird die Frage, welche Anforderungen an das Merkmal des „gewerblichen Au…
Das Blog für IT-Recht | 4. Mai 2010 — In der Rechtsprechung bisher uneinheitlich beurteilt wird die Frage, wie das Geschäftsmodell des 1-Click Hosters Rapidshare r…
Recht für Verbraucher | 12. Mai 2010 — Haftung für unzureichend gesicherten WLAN-Anschluss Privatpersonen können auf Unterlassung, nicht dagegen auf Schadensersatz i…
Wagner Halbe Rechtsanwälte Blog | 12. Mai 2010 — Nach Auffassung des Ersten Zivilsenats des Bundesgerichtshofs können Privatpersonen, wenn ihr nicht ausreichend gesicherter W…
MEDIEN INTERNET und RECHT | 12. Mai 2010 — BGH, Urteil vom 12.05.2010 - Az. I ZR 121/08 Sommer unseres Lebens Privatpersonen können auf Unterlassung, nicht dagegen auf Sch…
Beckmann und Norda Rechtsanwälte Bielefeld | 12. Mai 2010 — BGH Urteil vom 12.10.2010 I ZR 121/08 Sommer unseres Lebens Der BGH hat nunmehr wenig überraschend entschieden, dass der Betreiber…
Kurz Pfitzer Wolf | 2. August 2010 — Was war passiert?Mit Hilfe der Staatsanwaltschaft wurde ermittelt, dass von dem ungesicherten WLAN Anschluss des Beklagten de…
S.O.S. - Hilfe bei Abmahnung wegen Filesharing | 4. Januar 2011 — Tweet Nach einem Beschluss des Landgerichts Hamburg vom 25.11.2010 (Aktenzeichen: 310 O 433/10) haftet der Betreiber eines Inter…
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Die rechtliche Einordnung eines Internet-Systemvertrages war bisher in der Rechtsprechung umstritten, ist nun aber abschließend geklärt worden: Der BGH entschied
Mit einer Abmahnung verfolgt der Abmahnende den Zweck, eine andere Person dazu zu bewegen, künftig ein bestimmtes Verhalten zu unterlassen.