Ist hier Platz für Bachelor-Juristen?

Schon seit langem wird von der juristischen Fachwelt an einer Reform des Studiums gearbeitet, aber nach wie vor gilt: Die Fakultäten führen ein traditionsbewusstes Leben. Doch die Diskussion spitzt sich zu. Immer größere Arbeitslosenquoten unter Juristen und "brutale" oder "monströse" Prüfungsanforderungen (wie Jochen Schönmann vom "Spiegel" es nennt) lassen die Debatten heftiger werden. Zu oft käme es vor, dass nach einer langwierigen und harten Ausbildung von acht bis zehn Semestern die Qualifikation lautet: "Abitur und Führerschein" (so die LVZ). Ein besonderer Dorn im Auge ist den Kritikern des jetzigen Systems die nicht-zielgerechte Ausbildung. Grundlage stellt die Befähigung zum Richteramt dar und desweiteren gilt: Wer Anwalt werden möchte, muss sich in allen Bereichen auskennen. Dies birgt eine Menge Lernstoff in sich, zumal nur ein Bruchteil der Absolventen tatsächlich Richter/in werden wollen. Das Hauptstudium müsse konkretisiert werden, wobei besonderes Augenmerk darauf liegt, den Studenten jeweils das zu vermitteln, was sie später in ihrem Job brauchen. Einfach ausgedrückt: Das Wort "Schwerpunktbereich" soll eine intensivere Bedeutung bekommen. Jedoch ist das noch nicht alles. Ein neuer Abschluss soll die Arbeitslosenquote zerschlagen: Der Bachelor. Diesen solle jeder S…

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Themen: Bachelor

Erschienen 20. Juni 2008 auf http://www.mindermeinung.de/.

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