Ist der Gerichtsstand Köln für P2P nicht mehr gut genug?

Fast könnte man meinen, dass den Kanzlei, welche Rechteinhaber bei der Verfolgung behaupteter Urheberrechtsverletzungen unterstützen, keine Lust mehr auf den Gerichtsstandort Köln haben. Nicht nur, dass mir einmal seitens einer Kanzlei mitgeteilt wurde, dass man an das Gericht ziehen werde, welches den höchsten Gegenstandswert für Abmahnungen aussprechen würde. Neuerdings gefällt den Kanzleien offensichtlich die Rechtsprechungspraxis in Köln ebenfalls nicht mehr. So teilte man mir mit: "Wir erlauben uns, angesichts des Umstands, dass Sie den Gerichtsstandort Köln offenkundig präferieren würden, Sie einmal darauf aufmerksam zu machen, dass es unserer Mandantin gem. §§ 32, 35 ZPO freisteht, den örtlichen Gerichtsstand deutschlandweit frei zu wählen."

Und weil Köln dann doch mal wieder für die Kanzlei entschieden hat, schreibt man im nächsten Absatz wieder:

"Soweit Sie die Höhe der Schadensersatzansprüche unserer Mandantschaft anhand der An zahl der durch Ihre Mandantschaft kausal veranlassten Downloads des Musikalbums durch Dritte zu bestimmen beabsichtigen, so weisen wir weiter darau…

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Themen: Zpo , P2p , Leipzig , Urhr , Haupteintrag
Rechtsgebiet: Zivilrecht

Erschienen 10. Februar 2012 auf http://www.hb-law.de.

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