Polizeiliche Kriminalitätsstatistik 2005
Handakte WebLAWg | 19. Juli 2006 — Vier Fünftel der Delikte mit Tatmittel Internet Betrugsdelikte; Warenbetrug dominierend - Computerbetrug (§ 263a StGB) und Be…
Die Anzahl der über Internet verwirklichten Delikte nimmt stetig zu. Die polizeiliche Kriminalitätsstatistik verzeichnet 84.377 Fälle der Computerkriminalität (S. 5) – natürlich ohne Dunkelziffer.
Internetkriminalität umfasst dabei alle Delikte, die durch das Medium Internet begangen werden.
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Im weiteren Sinne zählen daher auch dazu:
Beleidigungen, üble Nachrede, Volksverhetzung usw. dazu. Insbesondere Beleidigungen, aber auch Stalking über Foren und soziale Netzwerke kann unter Schülern zu schweren Folgen, bis hin zum Selbstmord führen. klassische Betrügerei und Hehlerei, insbesondere über eBay. Der Verkäufer bietet Ware im Internet an, der Käufer zahlt, die Ware wird ihm aber nie geliefert oder der Verkäufer liefert gestohlene Ware.Zu diesen Delikten gibt es schon zahlreiche Rechtsprechung und Klausuren zum Üben (s.u.)
Im engeren Sinne meint Internetkriminalität eine Vielzahl neuer krimineller Möglichkeiten insbesondere Vermögensdelikte zu begehen. Für diese Delikte sind Fachkenntnisse und oftmals eine weitreichende Infrastruktur erforderlich. Dazu zählen der Computerbetrug gem. § 263a StGB, Datenveränderung und Sabotage, Ausspähen und Abfangen von Daten uvm.
Besonders aktuell und interessant sind folgende Phänomene:
(1) Phishing
(2) Skimming
(3) DdoS – Attacken
(4) Abofallen
Grund genug die Delikte auch in den Fokus der Examensvorbereitung – sei es das erste oder zweite Examen – zu rücken.
In den nächsten Tagen findest du mehr Infos zu den einzelnen Delikten und deren Prüfung in der Klausur bei JuraTube.
In der Ausbildungsliteratur: Popp, Informationstechnologie und Strafrecht, JuS 2011, 385-392. Gercke, Einführung … » Vollständiger ArtikelErschienen 1. Oktober 2011 auf http://www.juratube.com/.
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