Ins Land des Lächelns

Gabor Steingart, Spiegel-Chef in Berlin, legt nach: Nach der Beschreibung der neuen Unterschicht folgt aus seinem Buch ein neuer Auszug, in dem er sich dem Verhältnis der westlichen Wirtschaftsnationen zu Asien widmet: ... Der alte Kontinent hat den Waffen des modernen Wirtschaftskrieges abgeschworen, weil man glaubte, der Freihandel werde im Selbstlauf für Wohlstand und Wachstum sorgen. So kommt es, dass ausgerechnet jene Kreise aus Wirtschaft und Wirtschaftspolitik, die sich selbst für hochrational und am wenigsten schwärmerisch halten, als die großen Träumer vor uns stehen. Was einst über die Totalverweigerer, Friedensmarschierer und Blockierer von Mutlangen gesagt wurde, trifft auf sie heute auch zu: Sie sind gutmütig und deshalb gefährlich. Sie wissen viel und sind dennoch unfassbar naiv. Folgendes Zitat aus der heutigen faz gibt ihm recht: ... wenn die Diskussion so weitergeht, müssen wir eine unternehmerische Entscheidung treffen“, sagte Olaf Berlien, im Vorstand von Thyssen-Krupp für den Transrapid zuständig, am Rande einer Werftbesichtigung in Skaramanga nahe Athen. „Es gibt viele Leute, die diese Spitzentechnologie gerne haben wollen. Einer der möglichen Käufer ist China.“ ... „Entweder machen wir die Bücher für diese Technologie zu. Dann ist der Zug im wahrsten Sinne des Wortes abgefahren. Oder wir vermarkten den Transrapid künftig in Partnerschaft mit den Chinesen.“ Dies …

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Themen: Berlin , Waffen

Erschienen 19. September 2006 auf http://www.jurabilis.de.

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