Infrastrukturbeitrag für die Gemeinde

Lässt sich eine von kommunalen Körperschaften beherrschte juristische Person des Privatrechts in einem Grundstückskaufvertrag neben dem Kaufpreis die Zahlung ei-nes jährlichen “Infrastrukturbeitrags” für kommunale Einrichtungen versprechen, verstößt die Vereinbarung gegen das aus Art. 20 Abs. 3 GG folgende Verbot, öffentliche Abgaben anders als nach Maßgabe der gesetzlichen Regelungen zu erheben, und ist daher nichtig.

Merke: Auch eine Gemeinde darf halt nicht zu erfinderisch bei ihren Gebühren werden.

Bundesgerichtshof, Urteil vom 18. September 2009 – V ZR 2/09

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Themen: Gemeinde , Vereinbarung , Juristische Person , Grundsteuer , Grundstückskauf , Erschließungsbeitrag , Infrastrukturbeitrag
Rechtsgebiet: Verwaltungsrecht

Erschienen 2. November 2009 auf http://www.rechtslupe.de.

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