Informationsmanagement und RSS-Feeds

Immer die gleiche Reaktion: wenn ich erwähne, dass ich 200 RSS-Feeds abonniert habe und 2h täglich mit dem Bloglesen verbringe, ernte ich ein leicht entsetztes Stöhnen Dabei muss man aber Folgendes sehen: zum einen habe ich keine 200 Feeds, die täglich aktualisiert werden. Dann sind darunter natürlich auch einige Feeds, die mich mehr interessieren als andere. Letztendlich ist es immer nur eine Frage des persönlichen Informationsmanagements: wie verarbeite ich effektiv viele Informationen? Ich gehe so vor, dass ich in meinem Feedreader morgens Vor Job/Studium schonmal alle Feeds überblicke, die für mich in den Bereich “Nachrichten” gehören (dazu zählen für mich politische, wirtschaftliche, juristische und IT-Neuigkeiten). Konkret überfliege ich die Überschrift und das Abstract, das mein Reader mir bietet. Interessiert mich etwas intensiver, lese ich den ganzen Artikel. Das ist eine Stunde, die ich damit verbringe, mich in Sachen “Weltgeschehen” morgens auf dem Laufenden zu halten. Andere lesen Zeitung beim Frühstück, ich lese meine Feeds Gegen Abend überfliege ich auf gleiche Weise die Feeds, die für mich in die Kategorie “persönliche Interessen” gehören, also Kreatives, Social Software, Webentwicklung allgemein und Informations- und Zeitmanagement. Wieder eine Stunde die andere vor dem Fernseher verbringen und ich mit meinen Feeds So bin ich immer in den Bereichen, die mich interessieren zumindest grob auf dem Laufenden, was mir natürlich auch Anstoss für mein Studium und meine Privatprojekte liefert. Ideen, die eventuell später einmal verwertbar sind, werden notiert. Ach ja, und in den 20min, die ich täglich zur Uni/Arbeitsstelle unterwegs bin, höre ich noch den ein oder anderen Podcast mit Themen aus meinen Lieblingsgebieten Alles nur eine Frage des Managements und der Vorliebe für die Art der Informationsquelle.

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Themen: Zeitmanagement

Erschienen 22. September 2005 auf http://www.nach-recht-en.de.

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