Indien: Dritter Jahrestag der Gujarat-Massaker
Regierung lässt Tausende Täter weiter auf freiem Fuß Fast drei Jahre nach den blutigen Ausschreitungen im westindischen Gujarat sind die Verantwortlichen noch immer auf freiem Fuß. Mehr als 2000 Menschen fielen der Gewalt am 27. Februar 2002 und an den folgenden Tagen zum Opfer. Insbesondere muslimische Frauen waren Ziel der Übergriffe. Mehrere hundert Frauen und Mädchen wurden vergewaltigt, schwer verstümmelt und, teilweise lebend, verbrannt. In einem heute veröffentlichten Bericht wirft amnesty international (ai) der von der Hindu-nationalistischen BJP-Partei geführten Regierung von Gujarat und der damaligen indischen Bundesregierung vor, die Ausschreitungen zum Teil bewusst provoziert zu haben. Beide Regierungen taten kaum etwas, um die Massaker zu …
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Erschienen 27. Januar 2005 auf http://menschenrechte.blogg.de/.
Kommentare zu "Indien: Dritter Jahrestag der Gujarat-Massaker":
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