IG Metall-Chef Huber - Brauchen staatliche Beteiligung bei Opel

Berlin (Reuters) - IG Metall-Chef Berthold Huber plädiert für eine staatliche Beteiligung zur Rettung des angeschlagenen Autobauers Opel.

Bisher seien vor allem Bürgschaften des Staates im Gespräch gewesen, sagte Huber am Donnerstagabend vor Journalisten in Berlin. "Ich glaube, dass das nicht ausreicht. Ich glaube, dass wir auch Beteiligungen brauchen." Dies gelte aber nicht nur für die Tochter von General Motors, sondern auch für andere Firmen.

Huber legte nahe, dass der Staat bei den Rüsselsheimern zumindest vorübergehend einspringen könnte. "Wenn wir heute keinen Investor haben, meine ich doch nicht, dass der Staat für 100 Jahre übernehmen soll." IG Metall-Vize Detlef Wetzel ergänzte dazu: "Wir müssen der Branche eine Chance für den Strukturwandel geben, aber dürfen nicht einzelnen Unternehmen die Opferrolle zukommen lassen."

Opel ist der derzeit auf der Suche nach Investoren. Nach Vorstellung des GM-Europe-Managements soll die Bundesregierung für die Investitionen eines privaten Finanziers bürgen. Europaweit hat der Autobauer 3,3 Milliarden Euro staatliche Hilfen beantragt.



Quelle: Reuters (20. März 2009)

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Themen: Berlin , Germany , Opel , Western Europe , Europe , German General News , Domestic Politics , Central And Eastern Europe , German Equities , "auto, Truck And Motorcycle Manufacturing" , United States OF America , Automobiles And Components , Business Activities , Labour; Employment; Unemployment , Mergers And Acquisitions (including Changes OF Ownership) , Glaube , Journalisten , IG Metall , 100 Jahre , Berthold

Erschienen 20. März 2009 bei http://www.reuters.com.

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