Alles besser als Leiharbeit!
Betriebsrat Blog | 20. Mai 2010 — Die IG Metall hat ein Memorandum zur Leiharbeit veröffentlicht. Auf elf Seiten wird mit Hilfe von Zahlen, Fakten und Grafiken ü…
Mitte September haben sich mehr als 5.000 Betriebsräte an einer Umfrage der IG Metall zur aktuellen Situation bei der Leiharbeit beteiligt. Die Ergebnisse sind laut Gewerkschaft alarmierend: Der Missbrauch von Leiharbeit nehme rasant zu, der Abbau der Stammbelegschaften sei in vollem Gange. Der nach der Wirtschaftskrise neu entstandene Arbeitskräftebedarf werde zu 85% über Leiharbeit und befristete Arbeitsverhältnisse abgedeckt. Bei nur 15% der aktuellen Neueinstellungen handele es sich um klassische unbefristete Arbeitsverhältnisse.
Derweilen erreicht die Zahl der Leiharbeiter nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft wieder die alten Höchststände wie vor der Wirtschaftskrise: Im Juni 2010 existierten rund 826.000 Beschäftigungsverhältnisse, Tendenz steigend. Die IG Metall weist auf die anhaltende Erosion der Stammbelegschaften hin und kritisiert Bundesarbeitsministerin von der Leyen (CDU): Anstatt mit ihrem kürzlich vorgestellten Gesetzentwurf den Mißbrauch von Leiharbeit einzudämmen, öffne sie dem unbegrenzten Abbau von Stammbelegschaften Tür und Tor. Ihr Entwurf sehe weder eine Höchstüberlassungsdauer, noch Bestimmungen zum equal pay (=gleiche Entlohnung von Stammbelegschaft und Leiharbeitnehmern) vor. Unternehmen seien geradezu eingeladen, ein zweites niedrigeres Lohnniveau im Betrieb einzuführen, Teile der Belegschaft auszugliedern um sie als billigere Leiharbeitnehmer wieder einzustellen.
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall wiegelt ab: Zeitarbeiter würden Stammbelegschaften nicht ersetzen. Jedoch wären am Anfang eines Aufschwungs viele U…
» Vollständiger ArtikelErschienen 13. Oktober 2010 auf http://blog.betriebsrat.de.
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Reuters | 1. November 2010 — Frankfurt (Reuters) - Die IG Metall will in den kommenden Wochen ihren Forderungen nach gleicher Bezahlung in der Leiharbeit un…
Reuters | 6. Oktober 2010 — Düsseldorf (Reuters) - Nach dem Tarifabschluss in der Stahlindustrie drängt die Gewerkschaft IG BCE darauf, dass auch in der …
Betriebsrat Blog | 17. September 2009 — Einige aktuelle Nachrichten rund um das Thema Leiharbeit: Unternehmen mißbrauchen die Leiharbeit zur Gewinnsteigerung Die I…
Reuters | 30. September 2010 — Düsseldorf (Reuters) - In der nach der Wirtschaftskrise wieder florierenden Stahlindustrie haben die Tarifparteien einen Arbeit…
JuracityBlog | 29. März 2011 — 2011 wird sich Leiharbeit verändern. Die Themen sind: neues Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, umwälzende Urteile des Bundesarbeit…
beck-blog | 4. Oktober 2010 — Der Arbeitgeberverband der Stahlindustrie und die IG Metall haben sich Ende vergangener Woche auf einen neuen Tarifvertrag für …
Reuters | 30. September 2010 — Düsseldorf (Reuters) - Im ersten großen Tarifabschluss nach dem Ende der Wirtschaftskrise haben sich Arbeitgeber und Gewerkscha…
Betriebsrat Blog | 29. Juli 2010 — Sie ist möglicherweise einer der besten Indikatoren, wie es der Wirtschaft gerade geht: Die Zeitarbeit. Leiharbeitnehmer sind…
Betriebsrat Blog | 20. August 2010 — Der Bundesverband Zeitarbeit (BZA) gab bekannt, dass die Zahl der Leiharbeitnehmer in Deutschland erneut den historischen Höc…
Arbeitsministerin von der Leyen vernichtet reguläre Jobs - Deutschland wird zum Land der Leiharbeit. Das belegt eine Umfrage der IG Metall unter rund 5150 Betriebsräten. Darin wird deutlich, dass neue Stellen vor allem mit Leiharbeitern und befristet Beschäftigten besetzt werden. Und Arbeitsministerin von der Leyen weigert sich, eine gesetzliche Regulierung umzusetzen. Dabei ist das jetzt EU-Recht.
(Bonner Presseblog) Bonn: Die Sprache der Börse ist bekanntlich eine ganz eigene. Der Begriff des Allzeithochs jedoch ist alles andere als unverständlich. Deshalb macht man ihn sich gerne zunutze, um einem Superlativ Gewicht zu verleihen. Derzeit nimmt die Zeitarbeitsbranche das Allzeithoch für sich in Anspruch. Aktuelle Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) http://www.iwkoeln.de weisen nämlich für den Juni 2010 rund 826.000 in der Branche beschäftigte Zeitarbeitnehmer aus. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vormonat von rund 6,8 Prozent und markiert den höchsten jemals ermittelten Wert, seit 1960 das erste Büro für Zeitarbeit in der Bundesrepublik eröffnet wurde.