Ich bin am Ende

Ich bin am Ende.

………………Am Ende meiner Weisheit: Wenn selbst an den Horten der Weisheit, der höheren Lehre, den heiligen Hallen der Wissenschaft Arbeiten aus dem Portfolio meiner Fotografien ohne Lizenz einfach so gediebt zur Gestaltung der Website einer Universität verwendet werden. Und man mir auf meine gleichwohl sehr freundliche Nachfrage, ob und wann und wo , sprich: in welcher Bildagentur (die das vielleicht mal ausnahmsweise nicht mitgeteilt hat – ist mir allerdings noch NIE vorgekommen, die arbeiten zuverlässig) man denn bitte die Lizenz dazu erworben hätte, sinngemäss antwortet :

„Seit wann braucht man dafür eine Nutzungslizenz, wenn wir hier Ihre Bilder verwenden? Und eigentlich ist das doch Werbung für Sie. Nö, also und den Betrag zahlen wir schon mal gar nicht, nicht mal die Hälfte, wenn überhaupt. Und schliesslich wären wir dann (!!) ja sogar bereit, Ihren Namen dazu zu nennen“

Der Betrag, den man sich vorstellte, (- das schon hier, damit Sie beim Weiterlesen nun nicht in die wildesten Fantasien verfallen, welche horrenden Wucher-Bildhonorare man hier als arme arme Hochschule gegen mich abzuwehren versuchte – ) war nicht mal ein Drittel der Lizenzgebühr, die man sogar bei redlichem Erwerb der Nutzungslizenz hätte zahlen müssen.

Mal abgesehen davon dass es das bestenfalls dann wäre, also Werbung für mich, wenn man nicht auch ebenso uncharmant wie den Erwerb einen Nutzungslizenz „vergessen“ hätte, mich als Urheberin dabei zu benennen, also mal abgesehen davon: Es gibt Leute, die leben von Luft und Liebe, hab ich gehört. Getroffen hab ich noch niemand, der das konnte. ich auch nicht. Ich lebe auch nicht davon, dass andere mit nur geklauten Bildern ihre Website bestücken, die wiederum wegkopiert weiter kopiert und von anderen auch wieder nicht gekauft werden. Sondern davon, dass man die Nutzungsrechte daran erwirbt. Cash. Bar oder bargeldlos. Aber money, Mäuse, Zaster, Moneten, Knete, Pinkepinke, ganz profan. So will es nämlich auch mein Vermieter, dem es auch nicht genügt, dass ich anderen meine Burg zeige und so tue, als sei die mein Eigentum und andere sie hübsch finden lasse. Sondern der es eben auch gern in Euro und cent hat. Ganz nüchtern. Damit ich in diesen Räumen eben die Fotos fertige. Und sonst so arbeite. So wollen es auch die Stadtwerke, die mit dem Strom auch das Licht dazu liefern und für den PC, über den die Bilder in Agenturen geladen und bearbeitet werden und der Anbieter meiner Internetverbindung, der das dann per Pipeline online wuchtet. Und die Stadtwerke mit dem Gas die Wärme, dass mir nicht die Finger abfallen, weil ich zwar nicht verfroren bin, aber doch ganz gern eine Heizung besitze und nutze. Und beim Arbeiten, Wohnen und beim Kochen zB der Foodies vor der Kamera auch sowas wie einen Herd brauche. Ich kann da noch ein paar Anscha…

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Themen: Hochschule

Erschienen 10. Februar 2012 auf http://jusatpublicum.wordpress.com.

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