Huber: Keine voreiligen personellen Konsequenzen

München (Reuters) - CSU-Chef Erwin Huber hat unmittelbare personelle Konsequenzen nach der schweren Wahlniederlage abgelehnt.

Es werde keine übereilten "Beschlüsse oder Veränderungen" geben, sagte Huber am Sonntag in München. Auch die Position von Ministerpräsident Günther Beckstein stehe nicht zur Debatte. "Wir in der CSU haben weiterhin das Vertrauen in die Gestaltungskraft von Günther Beckstein", sagte der Parteivorsitzende. Beckstein erklärte, er stehe für die Bildung einer bürgerlichen Regierung zur Verfügung. Beckstein sagte, er halte es auch für falsch, jetzt personelle Konsequenzen zu ziehen.

Huber machte nicht allein die neue Führung aus ihm selbst und Beckstein für die Niederlage verantwortlich. Das Ergebnis spiegele das Urteil der Wähler über die gesamten letzten fünf Jahre wieder, betonte er. Beckstein und Huber hatten Edmund Stoiber im vergangenen Jahr abgelöst als Regierungschef und Parteivorsitzender abgelöst.



Quelle: Reuters (28. September 2008)

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Themen: Csu , Edmund

Erschienen 28. September 2008 bei http://www.reuters.com.

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