Hotel Lux

Heute werde ich mir den aktuellen Leander Haußmann-Kinofilm “Hotel Lux” ansehen, und dazu habe ich etliche Gründe:

Für die Hauptfigur des Films wurde unter anderem die Geschichte des Magiers und Astrologen Hanussen aufgegriffen. Auf der Film-Homepage wird als Inspiration mein(!) TELEPOLIS-Artikel „Erik Jan Hanussen – Hokus-Pokus-Tausendsassa“ angegeben (“Unterricht”-PDF auf S. 9).

In dem Film spielen auch die Kinder im Hotel Lux eine Rolle. Eines dieser Kinder des Hotel Lux ist der heutige Richter-Schreck Rolf Schälike. Er wurde 1938 in Moskau als Sohn des im Exil lebenden kommunistischen Verlegers Fritz Schälike geboren, der u.a. Walter Ulbrichts Bücher verlegte. Seine Schwester Waltraud Schälike spielte dort mit Stalins Tochter. Die Bekanntschaft Waltrauds mit dem ebenfalls im Lux aufgewachsenen Markus Wolf, der später den DDR-Auslandsgeheimdienst leitete, verhinderte nicht, dass der Kernphysiker Rolf Schälike wegen Inanspruchnahme der Meinungsfreiheit mehr als 11 Monate in den Stasi-Knast musste und nicht zuletzt seiner Freundschaft zu Robert Havemann wegen ausgewiesen wurde.

Ebenfalls im Film wird Lux-Bewohner Georgi Dimitroff dargestellt, dem …

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Themen: Meinungsfreiheit , Nazis , Schwester , Freier , Schreck , Fritz , Kinofilm , Politik , Medienmanipulation
Rechtsgebiet: Medienrecht

Erschienen 1. November 2011 auf http://www.kanzleikompa.de.

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Lux (Hotel) – Wikipedia
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Waltraut Schälike – Wikipedia
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