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Historiker sieht „Lizenz zum Töten“

am 12.08.2007 von Handakte WebLAWg

Erstmals ist in den Stasi-Unterlagen ein bedingungsloser Schießbefehl gegen DDR-Flüchtlinge entdeckt worden.
“Der Befehl fordert zum rücksichtslosen Gebrauch der Schusswaffe ohne Vorwarnung an der Grenze auf - auch gegen Frauen und Kinder”,
sagte der Sprecher der Stasi-Unterlagenbehörde, Andreas Schulze. Damit wurde ein Bericht der “Magdeburger Volksstimme” bestätigt. Die Aufarbeitung der Vorfälle an der DDR-Regimegrenze erhalte damit eine neue Qualität, sagte der Sprecher. Bislang habe der Schusswaffengebrauch als letztes Mittel gegolten, um Flüchtlinge zu stoppen.
Der siebenseitige Befehl wurde in den Akten eines Unterfeldwebels gefunden, der von 1971 bis 1974 in den Grenztruppen der DDR eingesetzt war. Laut Zeitung war der Stasi-Spitzel ein speziell ausgebildeter Einzelkämpfer, der …

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