Hinrichtung wegen Streit um Zahl der Todesspritzen aufgeschoben

Ein "makaber klingender Streit um die Zahl der Todesspritzen" hat laut rp-online einem us-amerikanischen Bundesstaat South Dakota einsitzenden Todeskandidaten vorerst das Leben gerettet. Der 24-jährige Elijah Page sollte gestern wegen seiner Beteiligung an der brutalen Ermordung eines 19-jährigen im Jahr 2000 per Giftspritze hingerichtet werden. Es wäre die erste Hinrichtung in South Dakota seit 1947 gewesen. Der Gouverneur von South Dakota, Mike Rounds, verfügte die Aussetzung der Hinrichtung mit dem Hinweis auf ein Gesetz aus dem Jahr 1984, wonach ein Todeskandidat mit zwei Spritzen hingerichtet werden soll. Mittlerweile ist aber die Verwendung von drei Giftcocktails die Standardmethode bei Exekutionen in den USA. Jetzt sollen erst einmal die aus dem Jahr 1984 stammenden gesetzlichen Grundlagen überarbeitet werden. Als neue TErmin wurde der 1. Juli 2007 ins Auge gefasst. In Oklahoma ist dafür ebenfalls gestern ein 49-jähriger Mann durch Giftspritzen hingerichtet worden, der 1994 eine Frau mit einem Messer und einer Schere erstochen haben soll. Es war die 39. Exekution in den USA im laufenden Jahr. Autor: RA Rainer Pohlen Kanzlei POHLEN + MEISTER

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Themen: Streit , Hinrichtung , Elijah Page

Erschienen 30. August 2006 auf http://www.strafblog.de.

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