Heidelberg/Toronto: "Skimming" an Heidelberger Bank
kLAWtext | 27. Mai 2011 — Wieder einmal eine böse Überraschung erlebten die Benutzer eines Geldautomaten in Heidelberg. Unbekannte Täter hatten sich zunächs…
Wundert mich ja direkt, dass das Wort "Skimming" heute nicht auch Twitter-Trend ist. Denn allein drei aktuelle Meldungen sind mir heute zum Thema Betrug am Geldautomaten bzw. beim Online-Banking aufgefallen: Sieben Jahre Haft für Skimming-Betrüger Manipulationen an Geldautomaten in 6 Bundesländern wurde einer Bande von Geldautomaten-Betrügern vorgeworfen. Einer der Täter - der "Dreh- und Angelpunkt" des Geschehens - wurde jetzt nach einem umfassenden Geständnis vom Landgericht Wuppertal zu 7 Jahren Haft verurteilt. Er hatte ca. 1.000.000,- Euro (in Worten: eine Million) durch seine Betrügereien eingenommen. Interessant dazu eine Meinung des Verteidigers, nämlich "dass das Plündern der Konten den Angeklagten mangels einheitlicher Sicherheitsstandards in der EU sehr leicht gemacht worden sei. Die Manipulation eines Geldautomaten sei 'leichter als so manchen Ikea-Schrank aufzubauen'." Dem kann man sich eigentlich nur anschließen... Links: WDR aktuell und onlinekosten.de Dummheit schützt doch vor Strafe 100 TANs hat das Opfer einer E-Mail-Aktion auf einer gefälschten Bank-Seite eingegeben. Und damit den Weg frei gemacht für die Plünderung seines Kontos. Das Landgericht Landshut hat das mit Urteil vom 14.07.2011, Aktenzeichen: 24 O 1129/11, nicht als grobe Fahrlässigkeit eingestuft - und der Bank des Opfers aufgegeben, den Schaden zu übernehmen. Es bestünde ein Rückzahlungsanspruch aus § 675u Satz 2 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch), der die Haftung des Zahlungsdienstleisters für nicht autorisierte Zahlungsvorgänge regelt. Der Bank stünde auch kein Schadensersatzanspruch gegen das Opfer nach § 675v Abs. 2 BGB zu, da das Opfer nicht grob fahrlässig seine Pflichten verletzt habe: "In diesem Zusammenhang ist zunächst zu berücksichtigen, dass es sich bei dem Kläger um einen gebürtigen Osteuropäer handelt, der deutsch nicht als Muttersprache spricht. Der Kläger ist als angestellter Schlosser tätig und besitzt nur äußerst rudimentäre Computerkenntnisse." Sprich: Hier schützte Dummheit (in Form der nur äußerst rudimentären Computerkenntnisse) v…
» Vollständiger ArtikelErschienen 13. September 2011 auf http://klawtext.blogspot.com/.
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bankundkapitalmarktrecht | 28. Mai 2011 — Ca. 300 Kontodaten ausgespäht; Geld in Toronto/Kanada abgehoben; derzeit zehn Geschädigt/ca. 10.000.- Euro Schaden; Polizei warnt …
kLAWtext | 10. März 2010 — Über Skimming, also den Klau der EC-Karten-Daten am Geldautomaten, habe ich schon ein paar Mal berichtet. Ich selbst schaue mir be…
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Die flächendeckende Einführung von EC- und Kreditkarten ohne Magnetstreifen könnte das immer häufigere Ausspähen von Daten an Geldautomaten verhindern, so das Bundeskriminalamt.
Wir alle kennen sie: Alarmierende Emails von unserer vermeintlichen Bank, die uns über katastrophale Vorfälle informieren, die unmittelbares Handeln verlangen, sonst könnte unser Geld verloren gehen.