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Hessisches LAG: Überstunden müssen dem Arbeitnehmer rechtzeitig angekündigt werden

am 23.08.2006 von JuracityBlog

Dies hat das Hessische Landesarbeitsgericht mit seinem Urteil vom 13.01.2006 (gerichtliches Aktenzeichen: 3 Sa 2222/04) entschieden.
Der Arbeitgeber hatte einer Arbeitnehmerin erst wenige Stunden vorher mitgeteilt, dass sie Überstunden leisten müsse. Die Arbeitnehmerin verweigerte dies unter Hinweis auf ihr kleines Kind, das sie zu Hause zu versorgen hatte. Daraufhin hat der Arbeitgeber gegenüber der Arbeitnehmerin eine fristlose Kündigung ausgesprochen.
Das LAG hat in seinem Berufungsurteil ausgeführt, dass es nach dem Arbeitsvertrag zwar grundsätzlich zulässig sei, die Erbringung von Überstunden zu fordern. Sofern jedoch - wie in dem zu entscheidenen Fall - keine dringenden …

Überstunden abfeiern

ElbeBlawg / Beim Freizeitausgleich für Überstunden sind die deutschen Arbeitnehmer Spitzenreiter in Europa. In Deutschland werden Überstunden zu 65 Prozent mit Freizeit ausgeglichen. Nur 21 Prozent der Extra-Arbeit wird grundsätzlich oder …

Kündigung: Krankheit für Sozialauswahl kein Argument

andreas-buschmann.net / Darf der Arbeitgeber bei der betriebsbedingten Kündigung eine Sozialauswahl “nach Gesundheit” durchführen, gesunde Arbeitnehmer von der Kündigung ausnehmen und Kündigungen nur denjenigen Arbeitnehmern aussprechen, die…

LG Coburg: Betriebliche Altersversorgung bleibt bei fristloser Kündigung erhalten

JuracityBlog / Selbst wenn ein Arbeitnehmer vom Arbeitgeber fristlos gekündigt wird, bleibt der Anspruch aus einer Direktversicherung, die der Arbeitgeber im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung bezahlt hat, erhalten. Dies hat kürzlich das Landgerich…

Abfindungsanspruch nach § 1 a KSchG entsteht erst mit Ablauf der Kündigungsfrist

JuracityBlog / Das Bundesarbeitsgericht hat mit seinem Urteil vom 10.05.2007 (gerichtliches Aktenzeichen: 2 AZR 45/06) entschieden, dass der Abfindungsanspruch nach § 1 a KSchG erst mit dem Ablauf der Kündigungsfrist entsteht und nicht schon vorher vererblich…

Arbeitsunfähigkeitsrichtlinien in der Praxis

MCNeubert lawblog / Dieser Beitrag von JuracityBlog erinnert mich an ein Gespäch von heute Morgen mit einem Arbeitgeber. Seine Arbeitnehmerin, der er bereits zum 31.10.06 gekündigt hat, ist derzeit noch krankgeschrieben. Da die Kündigung und wohl auch die Krankheit i…

Glaubhaftmachung einer AGG-Diskriminierung durch Indizien

andreas-buschmann.net / Bewirbt sich eine schwangere Arbeitnehmerin auf eine Stelle und besetzt der Arbeitgeber, dem die Schwangerschaft bekannt ist, diese Stelle mit einem männlichen Mitbewerber, dann kann dies eine verbotene Diskriminierung wegen des Geschlechts se…

Kündigung per Fax ist unwirksam

JuracityBlog / Wiedermal hatte sich ein Landesarbeitsgericht mit dem Schriftformerfordernis zu beschäftigen. Eine Arbeitnehmerin hatte ihr Arbeitsverhältnis per Fax gekündigt. Später reute sie diesen Schritt und erhob Klage. Die Kündigung w…

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RA Michael Felser

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