Heros-Chefs um von Mitarbeiterin um 1 Million erpresst?

Im Mönchengladbacher Verfahren gegen eine Mitarbeiterin des pleite gegangenen Geldtransportunternehmens Heros hat gestern der frühere Firmenprokurist der Viersener Heros-Tochterfirma Nordcash ausgesagt. Wie rp-online berichtet, belastete der Mann die 39-jährige Angeklagte, die sich bereits der Unterschlagung in 26 Fällen und der Beihilfe zur Untreue in weiteren 25 Fällen für schuldig bekannt hatte, schwer. Die Frau sei beim Verlassen des Betriebsgeländes mit 249.000 Euro erwischt worden. Daraufhin sei ihr gekündigt worden. Ihr Gehalt wurde trotzdem weitergezahlt. In der Folgezeit habe sie die Firmenchefas zweimal um jeweils 250.000 Euro und dann noch einmal um eine halbe Million Euro erpresst und dabei ihr Wissen um finanzielle Manipulationen mit Kundengeldern ausgenutzt. Die Übergabe der halben Million sei an der Autobahnraststätte Geismühle erfolgt. Die Angeklagte bestreitet bislang die Erpressung. Autor: RA Rainer Pohlen Kanzlei POHLEN + MEISTER

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Themen: Gehalt , Chefs , Heros

Erschienen 23. Januar 2007 auf http://www.strafblog.de.

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