Staatsanwaltschaft durchkämmt Waffenschmiede Heckler & Koch
Reuters | 21. Dezember 2010 — Stuttgart (Reuters) - Der Waffenhersteller Heckler & Koch steht im Verdacht, Schusswaffen illegal in krisengeschüttelte mex…
Wie man den aktuellen Nachrichten entnehmen konnte, wurden G36-Sturmgewehre, die normalerweise von der Bundeswehr eingesetzt werden und von dem weltweit bekannten Waffenproduzenten „Heckler & Koch“ stammen, von Gaddafi-Anhängern und Regimesympathisanten genutzt. Ein zunächst verhängtes Waffenembargo (Exportverbot von Waffen in dieses Land) gegen Libyen aus dem Jahr 1986 hob die EU zwar im Oktober 2004 wieder auf. Aufgrund der sich zuspitzenden Lage im Februar und März 2011 und der Attackierung von Regime-Gegnern im Rahmen des eintretenden Bürgerkrieges, der sich an die Revolutionsbewegungen in Ägypten und Tunesien anschloss, wurde jedoch erneut ein Waffenembargo gegen Libyen etabliert.
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat nach Bekanntwerden des Sachverhalts die Ermittlungen gegen den Waffenproduzenten eingeleitet. Heckler & Koch beruft sich darauf, dass die Gewehre und Munition aus einer von den deutschen Behörden genehmigten, 2003 an die ägyptische Regierung adressierte Lieferung stammen, die 608 Gewehre und 500.000 Projektile umfasste. Einem offiziellen Schreiben an den Auswärtigen Ausschuss des Bundestages lässt sich entnehmen, dass Heckler & Koch selbst den Sachverhalt durch Experten vor Ort klären und keine Zweifel an der Integrität des Konzerns und der deutschen Exportkontrolle aufkommen lassen will. Ob es hierbei darum geht, die Reputation des „Rüstungs-Riesen“ zu wahren oder ob tatsächlich kein Verstoß gegen das Waffenembargo und etwaige einschlägige Gesetze vorliegt, werden die Ermittlungen noch zeigen. Trotz der Tatsache, dass es sich um ein eher exotisches Thema handelt, möchte ich auf Fundstellen in der Rechtsprechung im Zusammenhang mit Embargos hinweisen.
In BGH NStZ-RR 2003, 55 ging es um einen Flüchtling aus dem Irak, der anderen in Deutschland ansässigen Landsleuten bei der finanziellen Unterstützung der im Irak verbliebenen Verwandten half, indem er Geld an seinen Bruder im Irak überwies und dieser das Geld nach Abzug …
» Vollständiger ArtikelErschienen 14. November 2011 auf http://wissmit.com.
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Reuters | 18. August 2008 — Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung und der Waffenhersteller Heckler & Koch haben keine Erklärung, wie Gewehre des Unter…
Handakte WebLAWg | 17. August 2008 — Waffenexperten hätten die Gewehre zweifelsfrei als das Modell G 36 des oberschwäbischen Rüstungskonzerns Heckler & Koch i…
markenrecht24.de | 13. Mai 2010 — Wie der Entscheidung der Ersten Beschwerdekammer des Harmonisierungsamtes für den Binnenmarkt (HABM) vom 12.01.2010 (HABM, Entsche…
sueddeutsche.de | 1. September 2011 — Wie gelangten deutsche Sturmgewehre der Firma Heckler & Koch, die Rebellen in Gaddafis Palast erbeutet haben, nach Libyen…
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 2. Juli 2010 — BPatG, Beschluss vom 28.04.2010, Az. 28 W (pat) 502/09 §§ 3 Abs. 1; § 3 Abs. 2 Nr. 1 und 2; 8 Abs. 2 Nr. 1 MarkenG Das BPat…
MarkenBlog | 14. November 2008 — Mitte Oktober sorgte erneut das G 36 für eine Überraschung in der Firmen-Zentrale: Dieses Mal war es nicht auf Kriegs-Bildern…
Reuters | 18. August 2008 — Berlin (Reuters) - Georgische Spezialeinheiten haben einem ARD-Magazinbericht zufolge auch deutsche Waffen eingesetzt. Waffen…
German American Law Journal :: US-Recht auf Deutsch | 21. Mai 2007 — CK - Washington. Zwei Waffenhersteller bezeichnen ihre Karabiner als M4. Colt entwickelte die M4-Waffe für das Pentagon. Auch an…
Handakte WebLAWg | 21. März 2010 — Das Bundeskartellamt ermittelt gegen mehrere große Waffenfirmen wie Heckler & Koch wegen des Verdachts eines Boykotts…
Als Reaktion auf den Kurswechsel des libyschen Staatschefs Gaddafi hat die Europäische Union ihr Waffenembargo gegen das Land aufgehoben. Es war 1986 nach dem Bombenanschlag auf die Berliner Diskothek "La Belle" verhängt worden.
22.Mrz.2011...Die Nato-Staaten haben sich darauf geeinigt, ein Waffenembargo gegen Libyen auf dem Meer durchzusetzen. Keine Einigung wurde über...jetzt lesen
Der deutsche Waffenhersteller Heckler & Koch hat nach SPIEGEL-Informationen wegen des Verdachts auf illegale Rüstungsexporte Ärger mit der Justiz: Truppen des libyschen Ex-Diktators Gaddafi hatten Sturmgewehre vom Typ G 36 benutzt. Nun ermittelt die Stuttgarter Staatsanwaltschaft.
Schusswaffen sind ein fester Bestandteil des deutschen Exporterfolgs. Rund um die Welt schätzen allerdings nicht nur gesetzestreue Ordnungshüter die Präzision und Feuerkraft aus dem Hause Heckler & Koch. Ermittler sind auf Spuren gestoßen, die vom Drogenkrieg in Mexiko bis nach Baden-Württemberg führen.