HCI Schiffsfonds III – Falschberatung und Prospektfehler

Anlegerkanzlei Nittel macht Schadenersatz geltend Mit rund 40 Mio. € haben sich Anleger am HCI Schiffsfonds III beteiligt. Wir sind von Mandanten, die von einem Berater beraten wurden, beauftragt worden, Schadenersatzansprüche zu prüfen. Dabei haben wir Beratungs- und Prospektfehler festgestellt, die gute Aussichten für die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen begründen. Situation des Fonds hat sich 2010 weiter verschlechtert Betrachtet man die Leistungsbilanzen der HCI Capital AG, wird deutlich, dass die vier Schiffe des HCI Schiffsfonds III teilweise bereits seit dem Jahr 2006 regelmäßig hinter den prospektierten Erlösen zurückgeblieben sind. Waren es im Jahr 2008 noch durchschnittlich 24 % Mindererlöse, belief sich der Erlösausfall im Jahr 2009 bereits auf durchschnittlich 31 % um im Jahr 2010 auf 37% anzusteigen. Allein in den drei Jahren 2008 – 2010 fehlen dem HCI Schiffsfonds III gegenüber der Prognose jetzt fast ein Jahreserlös. Ein desaströses Ergebnis. Prospektfehler Bei der im Auftrag unserer Mandanten erfolgten Prüfung des Fondsprospekts, welcher beim Vertrieb des Fonds eingesetzt wurde, haben wir eklatante Prospektmängel festgestellt. Der Anleger kann dem Prospekt den für seine Anlageentscheidung wesentlichen Umstand, in welchem Umfang seine Beteiligung nicht in das Anlageobjekt fließt, sondern für Aufwendungen außerhalb der Anschaffungs- und Herstellungskosten verwendet wird, nicht ohne weiteres entnehmen. Eine Gesamtdarstellung, der sich entnehmen lässt, in welcher Höhe Kosten für die Konzeption des Anlagemodells und den Vertrieb anfallen, sucht man vergebens. In welcher Höhe diese Kosten entstanden sind und welchen Anteil an dem von den Anlegern aufgebrachten Kapital sie ausmachen, kann man nur durch aufwändige Berechnungen entnehmen. Daher ist der Prospekt, legt man die diesbezügliche Rechtsprechung des BGH zu Grunde, fehlerhaft. Kurze Charterverträge = hohes Risiko Das Risiko von Charterverträgen, die nur für vergleichsweise kurze Zeiträume geschlossen wurden, hat beim HCI Schiffsfonds IV voll durchgeschlagen. Die durchschnittliche Laufzeit der Festcharterverträge für die vier Schiffe belief sich laut Prospekt auf nur 4 Jahre. Die Bedingungen die Anschlusscharterverträge richteten sich nach den Marktbedingungen. Da die Charterraten regelmäßig starken Schwankungen, die durch konjunkturelle Einflüsse bedingt sind, unterliegen, bestand von Anfang an das Risiko stark sinkender Chartereinnahmen. Ein Risiko, das sich in der Form stark verminderter Erlöse seit 2006 in besonders ausgeprägter Weise verwirklicht hat. Auf dieses spezielle Risiko des HCI Schiffsfonds III hätte bei der Beratung im Zusammenhang mit der Beteiligung an dem Fonds hingewiesen werden müssen. Kickbacks – Schadenersatz bei unterlassener Aufklärung über Provisionsinte…

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Themen: Kapital , Prospekt

Erschienen 5. Oktober 2011 auf http://bankundkapitalmarktrecht.twoday.net/.

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