Hausarbeit und Klausur im Staatsrecht
am 04.06.2008 von Jurakopf
Der C.F.Müller Verlag hat mir zwei Bücher zugestellt, die ich in meinem Besprechungsstapel ganz nach unten gelegt hatte - das Thema “Staatsrecht” fand ich momentan nicht spannend und ich habe andere Klausurenkurse vorgezogen. Ein Fehler, wie sich nun gezeigt hat, ein großer sogar. Denn ich habe hier zwei Bücher (Degenhart und Pieroth) vor mir liegen, die ich unbedingt empfehlen muss. Das eine ist ein sehr gutes Buch, dass manchem Anfänger Ängste nehmen wird - das andere ist ausgezeichnet. Man stelle sich vor: Ich hatte nichts auszusetzen.
Hinweis: Die beiden hier besprochenen Bücher wurden mir als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt.
Es geht hier um zwei Bücher, die ich in einer Besprechung zusammenfasse, da sie thematisch zusammen gehören:
Pieroth: Hausarbeit im Staatsrecht
Degenhart: Klausurenkurs im Staatsrecht
Das Staatsrecht ist ein “gemeines” Thema, denn man lernt es mit als erstes und braucht es im Regelfall nach der Zwischenprüfung/kleinen Übung erst im Examen wieder. Degenhart ist sich dieses Problems z.B. bewusst und schreibt in Rn.4 zutreffend:
Was den Schwierigkeitsgrad der Aufgaben betrifft, so ist eine eindeutige Unterscheidung von Zwischenprüfungsklausuren und Examensklausuren nicht immer sinnvoll.
Eben dies war auch der Grund, warum ich die Werke in der Prioritätsliste eher nach unten gelegt habe.
Ich fange mit dem Pieroth an, der ein Buch herausgegeben hat, dass ich jedem Anfänger empfehlen möchte: “Hausarbeit im Staatsrecht”. Es bietet Hinweise zu Formalie und dann 9 vollständig ausgearbeitete Hausarbeiten.
Allein die Hinweise zur Anfertigung der Hausarbeit, sehr kompakt gefasst auf 17 Seiten, werden für viele Anfänger ein wahrer Segen sein. Von den vielen Darstellungen zu diesem Thema war dies …
Vorstellung: Pieroth/Schlink mit CDROM
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