haste mal Betriebsrat?

Mit oder ohne spielt nicht nur im Zeitalter von Aids eine Rolle. Auch im Arbeitsrecht macht mit oder ohne einen gewaltigen Unterschied. Dabei könnte man sagen, der Arbeitgeber hält es lieber wie der einschlägig-klischeebehaftete männliche Thailandtourist, der Arbeitnehmer machts mit. Ohne ist schlecht. Da gibt es bei betriebsbedingten Kündigungen keine sechstelligen Abfindungen, keine Transfergesellschaft, Möglichkeiten eines durchsetzbaren Mitbestimmungsrechts. Und dann erst der Wirtschaftsausschuss... Bei vielen Arbeitgebern ist nicht mal das KSchG anwendbar. Mit 58 ist da bei betrieblichen Umstrukturierungen einfach Schluss. Wobei: Gründe muss der Arbeitgeber da nicht mal haben, nur einfach keine Lust mehr. Das sind doch Unterschiede: der eine hat 30 Jahre im Büro ganz locker gemacht, eine zusätzliche Betriebrente und geht - nach einem Leben mit schönem Gehalt - mit 60 in einen gleitenden Vorruhestand. Der andere hat 30 Jahre malocht, in einer zugigen Halle, seinem Handwerksmeister die Treue gehalten und bekommt nach einer längeren Erkrankung ab 60 einfach nichts mehr. Bisschen Arbeitslosengeld, dann muss an das Ersparte (Alg II ist ja nicht). Da finde ich dann den Peilsender am Firmenwagen des Betriebsrats im Ver…

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Themen: Betriebsrat , Alg II , Gehalt , Haste , Aids , Doktorarbeit , 30 Jahre , Firmenwagen , RG

Erschienen 17. Februar 2011 auf http://mietmaul.blogspot.com.

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