Hannover 96: Von miesen Schwalbenkönigen und mit Blindheit geschlagenen Schiedsrichtern
© Stefan Scherer
Nun gibt es ja so Truppen, die man per se unsympathisch findet, welche sich dann aber durch eine einzige Person und/oder eine einzige
Begebenheit in ein mildes, sozusagen vorweihnachtliches Licht zu rücken wissen – bei mir war das leider nur vorübergehend in der
letzten Woche die Staatsanwaltschaft Mannheim, von der ich bisher ja keine besonders hohe Meinung hatte (und inzwischen erneut nicht
mehr habe). Nachdem ich vor kurzem ein sehr respektvolles, sachliches, ja sogar angenehmes und subjektiv konstruktives
Telefongespräch mit Herrn Oberstaatsanwalt Gattner aus
geführt habe, hatte sich mein Eindruck von den
dieser speziellen Behörde ein wenig gewandelt: inzwischen hat man dort aber meinen subjektiv positiven Eindruck wieder grundlegend
verwischt, wovon allerdings demnächst wesentlich ausführlicher die sein wird: auch ein böses Ding will Weile haben…
Sprechen wir heute lieber über die wirklich wichtigen Dinge des Lebens:
In der deutschen Fußball-Bundesliga gibt es sicherlich 3 Vereine, die (nicht nur) mir besonders negativ ins Auge stechen: da wäre
zunächst SAP Hoppenheim, die Retortentruppe mit dem verzweifelten Sponti-Torlied, sodann die Radkappen aus der Stadt, in der der ICE
nicht hält – und natürlich Loserkusen.
Die Zweigabteilung des Chemiegiganten mit dem Auftrag, das hart verdiente Geld der Chemiewerker an wie den Möchtegern-Nationalspieler M.B. aus K.-M.-S. zu verteilen, stattete
gestern also dem schönsten Stadion der Welt einen Besuch ab – und unternahm genau das Gegenteil von dem, was OStA Gattner (wenn auch
leider nur zeitweise) tat: sie festigte nämlich meine Meinung, dass die Bundesliga solche Clubs wie die Pillendreher nicht braucht.
© Stefan Scherer
Und damit ist jetzt noch nicht einmal gemeint, dass man dort tief im Niemandsland jenseits des Westens nicht einmal genug
Werksangehörige zwingen kann, Auswärtsspiele zu besuchen, damit wenigsten die Hälfte des gegnerischen Fanblocks einigermassen gefüllt
ist. Inzwischen müssen die Roten schon hordenweise Nachwuchsmannschaften ins Stadion locken und 21 Geburtstagspartys ins Stadion
verlegen, damit man die Lücken auf den Plätzen, die eigentlich gegnerischen Fans zustehen, füllt – wir waren jedenfalls mit gefühlten
100 Kindern aus der Fussballmannschaft meines Sohnes da und hatten Plätze knapp unterhalb der wenigen Bayer-Mitarbeiter, die doch
nach Hannover gekommen waren und die praktisch nicht zu hören waren… die Zwerge waren jedenfalls wesentlich lauter!
Nein, es war ein Einzelner aus der Aspirin-Truppe, der gestern den besonderen Stinkstiefel gab: Stefan Kießling, das Lockenköfpchen
mit dem Engelsgesicht und der sagenhaften Fallsucht, ein Schwalbenkönig vor dem Herrn, der für seinen schauspielerisches Dilettieren
eigentlich regelmässig mit dem besonderen, roten S…
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