Jammern auf hohem Niveau
Stuttgart Inkasso | 20. April 2011 — Es gibt zweifellos Schuldner, mit denen will man um keinen Preis auch nur einen Tag tauschen. Schuldner denen es wirklich schle…
5 Reiche aus Deutschland und der Schweiz leben auf den Strassen Berlins. 5, die vermeintlich fest und sehr sehr sehr wohlsituiert im Leben und dort im Sattel sitzen. (Und bei einem Teil passt das mit dem Ross nicht nur wegen der Pferdestärken, die sie gewohnt sind, wie man im Verlauf der Doku sehen wird, durchaus nicht wenig…… in mehr als einer Hinsicht….. – auch im Sinne von : ) „Von ganz oben nach ganz unten“. Eine ZDF Doku in 3 Teilen, vor ein paar Tagen ausgestrahlt: „Reich und Obdachlos“. Fünf Freiwillige geben einem Abenteuerurlaub der besonderen Art gleichend für neun Tage ihr normales Leben auf und leben als Obdachlose auf der Straße. Lassen wir mal beiseite, dass oder ob es nicht und wie weit es nicht von einer nicht geringen Arroganz zeugen kann, anzunehmen, ein 9 Tage oder meinetwegen 1 Monat oder ein paar Wochen länger dauerndes Experiment könnte auch nur ansatzweise wirklich das an Erfahrung vermitteln, was und wie das Leben von Menschen objektiv aussieht und wie sie subjektiv darin damit umzugehen versuchen, praktisch wie auch innerlich. Denn wer weiss, dass er nach einer von vornherein bestimmten Zeit SICHER wieder das haben wird, was er vorher auch besass und lebte und wiederlebt, dem fehlt schon eine derjenigen Hürden, die eben die anderen nicht überspringen können werden: Die anschliessende und nach zeitlich begrenztem und fisem Zeitraum defintiv und sicher und ein bekanntes und wieder klar umrissenens und inhaltlich voll gepacktes und alles verfügbar machendes Leben auf sie wartet. In das sie wieder zurückkehren, als müssten sie nur den Schlüssel in eine Türe stecken, den sie jederzeit in der Tasche haben und hinter der wieder Sicherheit, Wohlstand, Existenz und mehr als Bett, Platte oder Obdachlosenunterkunft auf sie wartet. Wo sie Ansehen geniessen, das – weil sie keiner mehr ansieht, wenn sie auf der Strasse sind – keiner mehr für sie übrig hat. In jedem Sinne der Worte, die Ansehen bedeutet. Lassen wir diesen Aspekt , so gravierend und und grundlegend ich persönlich ihn halte, als Faktor, der mit eine Rolle spielt, weil diese sichere Perspektive im Hinterkopf auch mental einen der entscheidenden Motivationspunkte auch für die Power ausmacht, den Unterschied, eben 9 Tage (oder eine andere Zeit) eiiigentlich leichter zu packen, als wenn man nicht weiss, ob und wann und was dann bei aller Energie wieder kommen könnte.
Die 3 Teile der Doku gliedern sich nach den je 3 Tage dauernden Etappen der insgesamt 9 Tage und haben je eine Aufgabe für die 5 Teilnehmer, die sie an diesen je 3 Tagen einzuhalten oder zu erfüllen haben. Ich habe mir die Doku schon vor ein paar Tagen angesehen, die noch in den nachfolgenden Links zur Mediathek verfügbar ist und auch nach einigen Tagen des (Nach)Wirkens hat sich an dem Missbehagen, das danach zurückbleibt, nichts geändert. Was mich keineswegs überraschte, war einerseits, mit welcher mehr oder …
» Vollständiger ArtikelErschienen 13. Januar 2012 auf http://jusatpublicum.wordpress.com.
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Fünf Freiwillige geben für neun Tage ihr normales Leben auf und leben als Obdachlose auf der Straße. Teil 1 erzählt, wie für sie die Suche nach einem warmen Schlafplatz zur Herausforderung wird.
Reich und Obdachlos: Fünf Freiwillige geben für neun Tage ihr normales Leben auf und leben als Obdachlose auf der Straße. In Teil 2 begleiten sie Menschen, die obdachlos sind oder waren.
Reich und obdachlos: Fünf Freiwillige geben für neun Tage ihr normales Leben auf und leben als Obdachlose auf der Straße. In Teil 3 ziehen sie für drei Tage in Berlins Notunterkünfte.