Quality OF Service Vertrag: Rechtssichere Verträge für Managed IT-Services
IT- und Internet-Recht | 5. November 2010 — Verträge über Managed IT-Services erfordern spezialisierte Rechtsberatung. Dies wird in der Vertragspraxis bisher nicht immer …
IT-Sicherheit wird angesichts einer zunehmenden Zahl von Angriffen aus dem Internet immer wichtiger. Jedoch zeigt sich in der Beratungspraxis, dass Unternehmen und deren CIOs typische Fehler bei der Sicherung der betrieblichen IT machen. Einige Beispiele:
(1) Die notwendige laufende Kontrolle (Monitoring) und Aktualisierung der Sicherungsmaßnahmen ist weder vertraglich kontrollfähig vereinbart noch in der Praxis sichergestellt. Es fehlt an klaren Regelungen, welche Security-Kontrollmaßnahmen vom Provider spätestens wann geschuldet sind. (2) Bisher unzureichend beachtet ist die technische Absicherung etwa gegen Umwelteinflüsse oder Stromausfall. Dringend erforderlich ist eine Risikoanalyse, für welchen Zeitraum auf eine Notstromversorgung zurückgegriffen werden kann. (3) Das Unternehmen trifft keine Vorkehrungen, um verteilte Denial-of-Service-Angriffe abzuwehren (DDoS), etwa durch Absicherung von Ports und Root-Zugriffen oder sequentielles Abarbeiten von Anfragen. Die Verzögerung der Bearbeitung berechtigter Anfragen wird meist eher akzeptabel sein als das Lahmlegen der Systeme. (4) Die Abläufe zur Abwehr von Angriffen auf das IT-System/-Netzwerk sind nicht klar definiert. Auch sind die Zuständigkeiten im Unternehmen nicht selten nur vage abgegrenzt, sodass niemand weiss, wer wann welche Mitteilungen machen und dokumentieren muss. (5) Das Vorgehen im Falle externer Angriffe wird eher spontan-zufällig entschieden und nicht dokumentiert. Unklar bleibt hier oft, wer wann zu welcher Mitteilung an den Provider verpflichtet gewesen wäre. Mitarbeiter -und insbesondere CIOs - müssen an eindeutigen Regelungen interessiert sein, um ihr Haftungsrisiko zu begrenzen. (6) Der Ablauf von Angriffen und der Systemstatus vor dem jeweiligen Angriff werden nicht ausreichend protokolliert. Solche Protokolle lassen sich nachträgli…
» Vollständiger ArtikelErschienen 7. Juli 2011 auf http://itrecht.blogg.de/.
IT- und Internet-Recht | 5. November 2010 — Verträge über Managed IT-Services erfordern spezialisierte Rechtsberatung. Dies wird in der Vertragspraxis bisher nicht immer …
IT- und Internet-Recht | 13. Dezember 2010 — Die Angriffe aus dem Netz auf von Wikileaks beauftragte Provider, die ihre Dienstleistungen für Wikileaks einseitig beendet haben,…
IT- und Internet-Recht | 7. September 2010 — Für Verträge über Web Services gibt es bisher kaum Rechtsprechung. Kunden gehen hier deshalb deutlich erhöhte Risiken ein, un…
LEGALIT.de | 4. März 2010 — Unternehmensdaten und die Funktionsfähigkeit des betrieblichen IKT-System sind ständige potenzielle Opfer einer unübersehbaren …
IT- und Internet-Recht | 4. Oktober 2010 — Der Computervirus Stuxnet ist eines der komplexesten bisher entwickelten Schadprogramme. Diese Malware greift die speicher…
Der Bearbeiter | 10. Dezember 2010 — Die Ausdehnung der Störerhaftung durch die Begründung neuer Pflichten hat ihr vorläufiges Ende in der W-Lan-Haftung gefunden. M…
Law-Blog | 19. März 2009 — Nach der Einführung zur Compliance im letzten Beitrag soll in diesem Beitrag näher beleuchtet werden, was Compliance für das …
IT- und Internet-Recht | 18. August 2011 — Angriffe auf die Unternehmens-IT erfolgen nicht nur immer häufiger, sondern auch immer gezielter und ausgefeilter. Der wirtscha…
BERLIN BLAWG | 26. Oktober 2005 — Der Kollege Rechtsanwalt Dr. Bahr stellt auf seiner Homepage eine interessante Entscheidung des Amtsgerichtes der Barbarossasta…
IT- und Internet-Recht | 24. Mai 2011 — Cloud Computing wird immer stärker genutzt. Bei aller Cloud-Euphorie darf aber nicht übersehen werden, dass bestimmte Datentype…