Hälfte der Wähler entscheiden sich für Schwarz-Gelb

Berlin (Reuters) - Rund fünf Wochen vor der Bundestagswahl haben Union und FDP laut einer Umfrage des Forsa-Instituts genau die Hälfte der Wähler für sich gewonnen.

Gegenüber der Vorwoche hätten allerdings CDU und CSU einen Prozentpunkt auf 37 Prozent verloren, die FDP habe erneut 13 Prozent erreicht, teilten die Auftrageber der Studie, der Fernsehsender RTL und das Magazin "Stern", am Mittwoch mit. Die SPD gewann in der zweiten Woche in Folge einen Punkt. Derzeit würden sich 22 Prozent der Wähler für die Sozialdemokraten entscheiden. Die Grünen und die Linke stagnierten im Vergleich zur Vorwoche bei zwölf Prozent beziehungsweise elf Prozent.

Weit vor ihrem Herausforderer Frank-Walter Steinmeier von der SPD liegt weiterhin Bundeskanzlerin Angela Merkel. Könnten die Deutschen ihren Kanzler direkt wählen, entfielen 56 Prozent der Stimmen laut der Studie auf Merkel. Das ist ein Punkt weniger als in der Vorwoche. 20 Prozent würden sich für Steinmeier entscheiden, was einem Anstieg von zwei Punkten entspricht.

Laut Forsa-Chef Manfred Güllner können es die Sozialdemokraten schaffen, noch eine schwarz-gelbe Regierungskoalition zu verhindern. Wenn die SPD ihr Potenzial bei den bisher Unentschlossenen nutze, könnte sie bei der Bundestagswahl am 27. September auf 27 bis 28 Prozent kommen, sagte Güllner. Laut der Umfrage glaubten allerdings nur noch 17 Prozent daran, dass die SPD ihren Rückstand auf die Union aufholen könne.



Quelle: Reuters (19. August 2009)

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Themen: Berlin , Germany , Cdu , Western Europe , Europe , German General News , Domestic Politics , Central And Eastern Europe , Stern , Bundestagswahl , Angela Merkel , Elections

Erschienen 19. August 2009 bei http://www.reuters.com.

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