Guten Tag Herr $Insolvenzverwalter, was ist da zu tun?
am 29.01.2007 von http://insoblog.de/cgi-bin/weblog_basic
Die Schuldnerin faxt und fragt. Dieser Brief des Insolvenzgerichts liegt dem Fax bei:
Sehr geehrte Frau $Schuldnername,
die aus der anliegenden Anmeldung ersichtliche Gläubigerin […] hat eine Forderung aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung angemeldet.
Die Schuldnerin wird darauf hingewiesen, dass von der Erteilung der Restschuldbefreiung gem. § 302 InsO unter anderem ausgenommen sind: Verbindlichkeiten der Schuldnerin aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung, sofern der Gläubiger die entsprechende Forderung unter Angabe dieses Rechtsgrundes nach § 174 Abs. 2 InsO angemeldet hat.
Die Schuldnerin wird weiter darauf hingewiesen, dass sie die Möglichkeit hat, im Prüftermin am $datum-uhrzeit-ort, der Geltendmachung der vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung zu widersprechen, § 175 Abs. 2 InsO.
Mit freundlichen Grüßen
Auf Anordnung
Warum schreiben unsere Behörden kein Deutsch, das die Menschen verstehen?
Zum Beispiel so:
Sehr geehrte Frau $Schuldnername,
die Regeln im Insolvenzverfahren sehen vor, dass bestimmte Schulden durch die Restschuldbefreiung nicht erfasst werden. Darum ist dieser Brief für Sie sehr wichtig:
Die $Gläubigerin behauptet, eine Forderung gegen Sie zu haben, für …
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