Gute Nachrichten für Opfer von Menschenrechtsverletzungen in Peru

Der peruanische Innenminister hat nach vorliegenden Informationen die Polizei im Departement Cuzco im Süden Perus angewiesen, wegen der Morddrohungen gegen die Menschenrechtsorganisation „Asociación por la Vida y la Dignidad Humana“ (APORVIDHA) eine Untersuchung einzuleiten. Nach Einschätzung von amnesty international befinden sich die Mitarbeiter von APORVIDHA damit nicht mehr in unmittelbarer Lebensgefahr. APORVIDHA hat den Rechtsbeistand für Opfer von Menschenrechtsverletzungen übernommen, die während des Bürgerkriegs (1980-2000) begangen wurden, sowie für die Angehörigen dieser Opfer. Iscra Chávez Loaiza, die Leiterin von APORVIDHA, sowie Freddy Rodríguez Olivera und Evelyn Zevallos Enriquez, zwei Anwälte der Organisation, erhielten Anfang Dezember 2005 Morddrohungen, die offenbar im Zusammenhang mit ihrer Arbeit stehen. Dass nun eine polizeiliche Untersuchung der Drohungen eingeleitet wird, ist offenbar direkt auf das Engagement von amnesty international zurückzuführen. Innenminister Dr. Rómulo Pizarro Tomasio gab an, die Anweisung an die Polizei aufgrund der vielen Nachfragen und Appellbriefe von amnesty inter…

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Themen: Amnesty International , Peru , Peru Menschenrechte

Erschienen 25. Januar 2006 auf http://menschenrechte.blogg.de/.

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