Gumball 3000: Polizei versteht keinen Spass bei 40.000-Euro-Rennen
Knapp 40.000 Euro hat angeblich jeder Teilnehmer als Startgebühr auf den Tisch gelegt, um am “Gumball 3000″, einem der verrücktesten
Autorennen der Welt, teilzunehmen. In hatte das Rennen
laut rp-online am Sonntag begonnen und war über nach
gelangt, wo es zum Flughafen Hahn nördlich von
gehen sollte. Von dort war der Weiterflug nach Istanbul geplant. Plangemäß soll es von der türkischen Metropole durch Südosteuropa
und dann via wieder zurück nach London gehen.
Genehmigt ist das Rennen jedenfalls in Deutschland nicht. Und an die Verkehrsregeln muss sich außerhalb von genehmigten
Sonderverantaltungen mit entsprechenden Sicherheitsauflagen jeder halten. Und weil die Polizei rechtzeitig Wind von dem Rennen
bekommen hatte, welches bereits zum wiederholten Mal stattfindet, hatte sie Vorkehrungen getroffen, die teilnehmenden Fahrer mit
ihren Luxusschlitten zu disziplinieren. Wobei das gar nicht so einfach war, weil keine bestimmten Strecken vorgeschrieben sind, um
zum jeweiligen Etappenziel zu gelangen. Jeder Fahrer kann sich seinen eigenen Weg zum Ziel suchen.
Immerhin konnten rund 60 der 80 teilnehmenden Fahrzeuge an der Raststätte Brohltal-West an der A61 gestoppt werden. 420 Euro Kaution
kassierte die Polizei von jedem ausländischen Fahrer wegen des zu erwartenden Bußgeldes. 10 Teilnehmer wurden kurz hinter der
belgisch-deutschen Grenze an der A60 angehalten, 6 weiterer wurde man auf anderen Straßen in Hessen und Nordrhein-Westfalen habhaft.
Insgesamt 6 der Teilnehmer waren mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt worden, einer davon mit 150 km/h in einer Tempo-80-Zone. Die
Polizei eskortierte die Fahrer im Konvoi zum Flugafen Hahn und sorgte dafür, dass diese sich brav an die Geschwindigkeitslimits
hielten. In Hahn wurden die Karossen dann in ein Flugzeug Richtung Istanbul verladen, wo es allerdings keine Landeerlaubnis gab. Also
wurde die Maschine nach Athen umgeleitet, vo wo aus die Rallye mit Hindernissen weitergehen soll.
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