Gorleben-Ausschuss nimmt Arbeit auf

Berlin (Reuters) - Der Untersuchungsausschuss zum geplanten Atommüll-Endlager Gorleben nimmt heute (Donnerstag) seine Arbeit auf.

Der Ausschuss soll klären, ob Gorleben aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse oder politischer Einflussnahme als Standort gewählt wurde. Die Opposition bezweifelt die Eignung des Salzstocks und kritisiert, dass nie andere Standorte geprüft wurden. Die Grünen wollen unter anderem Kanzlerin Angela Merkel vor den Ausschuss laden, die in den 90er Jahren Umweltministerin war.

Die Union bestreitet politischen Einfluss gegen die Wahl anderer Standorte nicht, sieht aber bisher keine Anzeichen dafür, dass Gorleben nicht geeignet ist. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat das zehnjährige Forschungsmoratorium von Gorleben kürzlich aufgehoben. Sollten die Ergebnisse positiv sein, könnten dort in 20 Jahren Brennstäbe eingelagert werden.



Quelle: Reuters (22. April 2010)

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Themen: Berlin , Germany , Cdu , Western Europe , Europe , German General News , Domestic Politics , Central And Eastern Europe , German Equities , Opposition , Norbert , Angela Merkel , General News , Gorleben , Environment , Energy And Resources , Utilities , Nuclear Power

Erschienen 22. April 2010 bei http://www.reuters.com.

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