Allianz deutscher Autoren und Verlage wehrt sich gegen Verlust von Bücherrechten an Google
beck-blog | 20. Januar 2009 — Deutsche Verlage und Autoren wollen sich gegen Google wehren: Laut Mitteilung des Verbands deutscher Schriftsteller hat Google …
Die Google-Buchsuche ist eine feine Sache: Hier findet man so manches Schätzchen und kann online darin blättern. Allein die Suche nach "Urheberrecht" ergibt 2.760 Treffer. Dass auch viele deutsche Bücher gefunden werden, ist vielen Autoren und Verlagen ein Dorn im Auge. Immerhin verdienen sie an den solchermaßen verwerteten Büchern (noch) nichts. Google stützt sich bei seinem Vorgehen - dem Scannen ganzer Bibliotheken - auf eine in den USA geschlossene Vereinbarung mit amerikanischen Autoren und Verlagen. Letztere erhalten nunmehr einen Teil der Werbeeinnahmen, die Google mit der Vermarktung der Buch-Such verdient. Und die Verlage haben es in der Hand, welche Bücher veröffentlicht werden. Allerdings geht Google zunächst einmal davon aus, dass es die Bücher scannen darf: Wer das verhindern will, muss aktiv werden. Nun sind von der genannten Vereinbarung auch mehrere zehntausend deutsche Bücher umfasst, ohne dass die Vereinbarung auch mit deutschen Vertretern der Verlage und Autoren geschlossen worden wäre. Daher wird zurzeit geprüft, wie man am besten gegen diese Verletzung der Urheberrechte vorgehen kann. Bei den eingescannten Werken handelt es sich vielfach um solche, die selbst nicht mehr vertrieben werden. So wird häufig argumentiert, dass den Verlagen und Autoren so ja kein Schaden entsteht, denn durch das Einscannen wird nicht ein Buch weniger verkauft. Dies übersieht jedoch, dass der Urheber ein Interesse daran haben kann, dass ein älteres Buch nicht mehr vertrieben wird. Z.B. wenn er eine Neuauflage plant oder wenn die in der älteren Auflage wiedergegebenen Informationen mittlerweile überholt sind. Im deutschen Urheberrecht ist geregelt, dass Bücher auch öffentlich nutzbar gemacht werden können - jedoch in seltenen Ausnahmefällen. So ist es ö…
» Vollständiger ArtikelErschienen 20. Januar 2009 auf http://klawtext.blogspot.com/.
beck-blog | 20. Januar 2009 — Deutsche Verlage und Autoren wollen sich gegen Google wehren: Laut Mitteilung des Verbands deutscher Schriftsteller hat Google …
For..Net | 8. September 2009 — Auf Initiative der Bundesministerin der Justiz Brigitte Zypries am 31.08.2009 der Amicus-Curiae-Schriftsatz der Bundesregierung…
medien-gerecht | 19. März 2009 — Der Börsenverein des deutschen Buchhandels sieht das Ende des Abendlandes und die FAZ stimmt gleich mit ein. Worum geht’s? Da…
Jurabilis | 1. März 2009 — Heise zitiert aus einer Mail der Authors Guild zur Einigung mit Google im Hinblick auf die Google Buchsuche (siehe zu dieser Einig…
beck-blog | 4. Februar 2009 — Google hat sich bekanntlich mit der (zumindest US-amerikanischen) Verlagsszene über die Digitalisierujng von Büchern geeinigt. …
IP|Notiz | 30. März 2009 — Unseren Lesern empfehlen wir die Veranstaltung der TU Dresden zum derzeitigen Trend-Thema “E-Book & Co.” Super-spannend und…
LEGALIT.de | 28. Mai 2009 — Der Wettbewerbsfähigkeitsrat der Europäischen Union hat sich heute in Brüssel mit dem Thema “Google Books” befasst. Ergebnis de…
LEGALIT.de | 24. September 2009 — Die US-amerikanische Autoren und Verlegerverbände werden den zwischen ihnen und Google Inc. vereinbarten Vergleich, sog. Google…
JIPS News | 30. Oktober 2008 — Nachdem vor drei Jahren die Authors Guild, die Association of American Publishers sowie einige Autoren und Verlage eine Sammelk…
kLAWtext | 23. März 2011 — Bei Google in Büchern suchen - schöne Sache. Hat aber einen Haken: Google verletzt dadurch Urheberrechte in nicht unwesentlichem M…