Google führt ab März Daten aller Dienste zu einem einheitlichen Profil zusammen
hat im eigenen Blog angekündigt, in Zukunft statt einer
Datenschutzerklärungen für jeden Dienst, nach Möglichkeit nur noch eine Datenschutzerklärung zu verwenden, die für alle Google
Dienste Gültigkeit besitzt.
Was für den Nutzer, der sich zukünftig nicht mehr mit über 70 verschiedenen Datenschutzerklärungen auseinandersetzen muss, zunächst
wie eine Vereinfachung klingt, hat jedoch auch eine Kehrseite: Statt die Daten der einzelnen Dienste wie bisher getrennt zu halten,
wird Google alle personenebezogenen Daten zu einem einheitlichen Profil zusammenfassen.
Laut Google bringt dies für den Nutzer nur Vorteile mit sich: Bei einer Suche nach einem Münchener Restaurant könne man durch die
Verknüpfung sämtlicher Daten direkt auch die passenden Google+ Posts oder entsprechende aus geteilten oder eigenen Alben angezeigt bekommen. Ein weiteres Beispiel für die Nützlichkeit des
umfassenden Profils seien intelligentere Vorschläge bei der Suche. So wisse diese in Zukunft auf Grund der gesammelten Daten
beispielsweise schon, ob man das oder die Elektronikmarke
meint, wenn man “Apple” eingibt. Das vielleicht weitreichendste Szenario, das Google für das neue Gesamtprofil vorsieht, ist die
Möglichkeit, dem Nutzer in Abhängigkeit von dessen Position automatisch eine Erinnerung schicken möchte, wenn unter Berücksichtigung
der aktuellen Verkehrslage die Gefahr besteht, zu spät zu einem im Google-Kalender eingetragenen Termin zu kommen. Erklärtes Ziel von
Google ist es, den Nutzern, die sich bereits mit allerhand Dingen rumschlagen müssten, das Leben so gut es geht zu erleichtern.
Um solch maßgeschneiderte Dienste zu bieten, möchte Google nicht einmal mehr Daten erheben, als dies bisher schon der Fall war. Nur
werden jetzt die sozialen Kontakte von Google+, die eingegebenen Suchbegriffe, die aufgerufenen Webseiten auf denen personalisierte
Werbung mit Hilfe des Google Werbenetzwerkes eingeblendet wird und die Bewegungsdaten, welche bei Nutzung von standortbezogenen
Diensten (z.B Google Maps oder lokalen Suche) anfallen etc., zu einem einheitlichen Profil verknüpft. Auf Grund der Vielzahl der
Webseiten, die Googles Werbenetzwerk verwenden, könnte die Verfolgung des Nutzers noch weitreichendere Dimensionen annehmen, als der
datenschutzrechtlich berüchti…
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