Liebes Wahlvolk, liebe Hamburger,
NEBGEN | 19. Juli 2010 — was habe ich Euch verarscht. Lasst mich mit einem biblischen Zitat beginnen: Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei... oder …
Eine der beeindruckendsten Reden, die ich je gehört habe und die man einfach verbreiten muss: Steve Jobs 2005 in Stanford:
„Ich fühle mich geehrt, heute mit euch hier zu sein, bei eurer Abschlussfeier an einer der besten Universitäten, die es auf der Welt gibt. Ich habe nie eine Hochschule abgeschlossen. Um die Wahrheit zu sagen, jetzt gerade bin ich einem Hochschulabschluss am nahsten. Heute will ich euch drei Geschichten aus meinem Leben erzählen. Das ist alles. Keine große Sache. Nur drei Geschichten. DIE ERSTE GESCHICHTE HANDELT VOM VERBINDEN DER PUNKTE Ich bin aus dem Reed College nach sechs Monaten ausgeschieden (…).Aber, warum bin ich ausgeschieden? Es begann noch bevor ich geboren wurde. Meine leibliche Mutter war eine junge, unverheiratete Uni-Absolventin und sie entschied sich, mich zur Adoption freizugeben. Sie war sehr davon überzeugt, dass ich von Leuten mit einem Universitätsabschluss adoptiert werden sollte, so wurde alles dafür arrangiert, dass ich bei der Geburt von einem Anwalt und seiner Frau adoptiert werde. Doch genau als ich auf die Welt kam, entschieden diese sich, dass sie eigentlich doch viel lieber ein Mädchen hätten. So wurden meine Eltern, die auf der Warteliste standen, mitten in der Nacht angerufen und gefragt: „Wir haben ein unerwarteten kleinen Jungen; Wollen sie ihn?“ Sie sagten: „Natürlich.“ Meine leibliche Mutter fand später heraus, dass meine Mutter nie eine Universität absolviert hatte mein Vater nie eine Mittelschule abgeschlossen hatte. Sie weigerte sich, die Adaptionspapiere zu unterschreiben. Wenige Monate später war sie doch damit einverstanden, als meine Eltern versprochen hatten, dass ich irgendwann zur Universität gehen würde. Und 17 Jahre später ging ich auf die Hochschule. Aber aus Naivität habe ich ein College ausgesucht, dass so teuer war wie Stanford. Alle Ersparnisse meiner Eltern gingen für die Uni-Gebühren drauf. Nach sechs Monaten konnte ich den Wert darin nicht sehen. Ich hatte keine Ahnung, was ich in meinem Leben tun würde und keine Ahnung, wie mich die Universität darin unterstützen sollte, das herauszufinden. Und da stand ich nun, hatte das ganze ersparte Geld meiner Eltern verbraucht, das sie in ihrem Leben erarbeitet hatten. Ich entschied mich, die Schule zu verlassen und daran zu glauben, dass alles irgendwie OK gehen würde. Es war ziemlich beängstigend damals, aber rückblickend war es eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe. Ab der Sekunde, in der ich ausschied, konnte ich aufhören, die Kurse zu besuchen, die mich nicht interessierten, und mit denen beginnen, die für mich interessant waren. Die Reed Universität bot zu dieser Zeit einen der besten Kalligraphie-Kurse im Land an. Quer durch den ganzen Campus war jedes Poster, jedes Schild auf jeder öffentlichen Fläche wunderschön von Hand mit kalligraphischer Schrift versehen. (…) Ich entschied mich für einen Kalligraphie-Kursus, um zu lernen, wi…
» Vollständiger ArtikelErschienen 28. August 2011 auf http://www.heidrun-jakobs-blog.de.
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